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Roaming-Tipps: Mit dem Android-Smartphone im Urlaub

Im Hintergrund laufende Apps können für hohen Daten-Traffic sorgen

Wird eine Prepaidkarte aus dem Gastland verwendet, so muss das Smartphone in der Regel noch für den Internet-Zugang der jeweiligen SIM konfiguriert werden. Den Zugangspunkt (APN) sowie - falls benötigt - den Benutzernamen und das Passwort sollten Sie direkt beim Kauf der Karte erfragen. Die Konfiguration ist dann am Smartphone im Menü Einstellungen - Drahtlos & Netzwerke - Mobile Daten möglich. Hier kann unter "Zugangspunkte" der Internet-Zugang der Prepaid-SIM eingerichtet werden.

Android bietet auch ein Menü zur Kontrolle des aktuellen Verbrauchs Android bietet auch ein Menü zur Kontrolle des aktuellen Verbrauchs
Foto: teltarif
Wann immer es möglich ist, ist es sinnvoll, Datenvolumen des Mobilfunk-Tarifs zu sparen, indem auf WLAN-Hotspots ausgewichen wird. Insbesondere beim Austausch von Multimedia-Dateien - beispielsweise beim Versand von Urlaubsbildern per E-Mail der WhatsApp Messenger - sollte ein WLAN-basierter Internet-Zugang verwendet werden.

Sparsam mit dem Datenvolumen umgehen

Ratsam ist es darüber hinaus, die automatische Daten-Synchronisierung für die Dauer des Auslandsaufenthalts abzuschalten. Wie dies funktioniert, ist teilweise davon abhängig, von welchem Hersteller das Gerät stammt. Grund: Die meisten Android-Smartphones verfügen über eine herstellerspezifische Benutzeroberfläche, so dass die Menüs nicht immer die gleiche Struktur aufweisen.

Ganz einfach macht es HTC den Nutzern des HTC One XL. Hier gibt es im Menü Einstellungen - Konten & Synchronisierung ganz oben den Punkt "Automatische Synchronisierung". Hier lässt sich der Datenabgleich für alle verbundenen Apps wie E-Mail und Facebook, Dropbox und Evernote, Skype und Wetter abschalten. Manuell lassen sich alle Daten weiterhin abrufen.

Die Google-Play-Store-Funktion für automatische App-Updates - auf Wunsch auch über eine mobilfunkbasierte Datenverbindung - ist sicher praktisch. Allerdings sollte das Feature nur ausgewählt werden, wenn ein ausreichend großes Datenpaket zur Verfügung steht. Das ist im International Roaming in der Regel nicht der Fall.

Datenübertragung kann auf Wunsch auch komplett abgeschaltet werden

Die Zugangsdaten einer ausländischen Prepaidkarte müssen vor der Nutzung eingetragen werden Die Zugangsdaten einer ausländischen Prepaidkarte müssen vor der Nutzung eingetragen werden
Foto: teltarif
Vorteil von Android gegenüber iOS und Windows Phone ist das uneingeschränkt für alle Anwendungen verfügbare Multitasking. Allerdings können im Hintergrund laufende Apps auch dafür sorgen, dass die Akku-Kapazität noch schneller als erwartet zu Ende geht. Zudem ist es möglich, dass die Anwendungen unerwünscht hohen Daten-Traffic verursachen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, was den Verbrauch von Datenübertragungsvolumen im Ausland angeht, hat die Möglichkeit, mobile Datendienste komplett abzuschalten und nur dann zu aktivieren, wenn diese tatsächlich benötigt werden. Die Konfiguration ist im Menü Einstellungen - Drahtlos & Netzwerke möglich. Alternativ können Sie auch speziell das Daten-Roaming abschalten. So bleiben die Datendienste noch aktiv, solange Sie im Heimatnetz unterwegs sind.

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