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Roaming-Tipps: Mit dem Android-Smartphone im Urlaub

Im Hintergrund laufende Apps können für hohen Daten-Traffic sorgen
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Das von Google initiierte Android-Betriebssystem hat sich in den vergangenen Jahren zur meistgenutzten Smartphone-Plattform entwickelt. Gerätepreise von teilweise weniger als 100 Euro ohne Vertag locken auch Interessenten mit schmalem Geldbeutel an. Natürlich darf das Handy auch im Urlaub nicht fehlen.

In einem weiteren Ratgeber haben wir bereits über die iPhone-Nutzung im Ausland berichtet. Einige Tipps und Hinweise gelten genauso auch für Android. So sollte das Ladekabel nicht vergessen werden und je nach Reiseland ist darüber hinaus zu beachten, dass noch ein Adapter benötigt wird, um das aus Deutschland mitgebrachte Netzteil mit der Steckdose zu verbinden.

Viele Android-Handys haben einen wechselbaren Akku

Daten-Roaming kann bei Bedarf deaktiviert werdenDaten-Roaming kann bei Bedarf deaktiviert werden Android-Nutzer haben gegenüber iPhone-Fans einen Vorteil: Viele Smartphones, die auf der Google-Software basieren, verfügen über einen wechselbaren Akku. Zweitakkus sind im Online-Handel oft schon für wenige Euro erhältlich und können dazu beitragen, dass man an Tagen mit intensiver Nutzung nicht spätestens nachmittags ohne funktionstüchtiges Handy unterwegs ist.

Natürlich ist wie beim iPhone der verwendete Tarif entscheidend. Soll die deutsche SIM-Karte eingesetzt werden, so muss sichergestellt werden, dass diese für die Nutzung im Ausland freigeschaltet ist. Darüber hinaus sollten Sie sich schon vor der Abreise darüber informieren, welche Tarife für den Einsatz in Ihrem Reiseland gelten und welche Optionen es möglicherweise gibt.

Prepaidkarte aus dem Reiseland problemlos nutzbar

Einfacher als iPhone-Besitzer haben es Android-Nutzer, die eine lokale Prepaidkarte aus dem Reiseland für die Dauer ihres Urlaubs verwenden möchten. Während das Apple iPhone zumindest bei der Deutschen Telekom und bei Vodafone teilweise nur mit SIM- oder Netlock verkauft wird, sind in Verbindung mit Laufzeitverträgen angebotene Android-Smartphones in der Regel für alle Netze freigeschaltet.

Anders sieht es teilweise aus, wenn Sie ein Handy besitzen, das Sie zusammen mit einer Prepaidkarte gekauft haben. Diese Geräte werden oft mit einer Netzsperre ausgeliefert, so dass der Einsatz von SIM-Karten anderer Netzbetreiber nicht möglich ist. Tipp: Testen Sie schon vor dem Reiseantritt mit einer Betreiberkarte anderer Familienmitglieder bzw. von Freunden und Bekannten, ob Ihr Gerät mit anderen Karten verwendet werden kann.

Micro-SIM ist auch im Ausland Standard

Die automatische Datensynchronisation lässt sich abschaltenDie automatische Datensynchronisation lässt sich abschalten Auch bezüglich der SIM-Karten-Größe haben es Android-Nutzer etwas besser als die Besitzer des iPhone 5. Die beim Apple-Handy zum Einsatz kommende, gerade für Prepaidkarten noch etwas exotische Nano-SIM gibt es bei Android nicht. Die meisten Handys mit der Google-Software benötigen eine Micro-SIM, die Sie auch im Ausland problemlos bekommen.

Je nachdem, wie die SIM-Karte bei Ihrem Smartphone eingesetzt werden muss, sollten Sie an entsprechendes Werkzeug denken, um die Karte tauschen zu können. So ist der Karten-Slot bei Geräten wie dem Google Nexus 4 oder dem HTC One XL nur mit einer Stecknadel, einer Büroklammer oder einem ähnlichen Gegenstand zugänglich.

Wer mit einer ausländischen Prepaidkarte unterwegs ist, hat in der Regel die Möglichkeit, ein Datenpaket zu fairen Preisen zu buchen, das ähnlich viel Inklusivvolumen wie der in Deutschland verwendete Tarif hat. Anders sieht es mit den Roaming-Optionen der der deutschen Netzbetreiber und Discounter aus. Hier steht oft nur ein sehr begrenztes Datenvolumen zur Verfügung, so dass es sich empfiehlt, sparsam damit umzugehen.

Auf Seite 2 lesen Sie, wie Sie ihr Handy für den Internet-Zugang der Prepaidkarte aus dem Reiseland programmieren können und wie es möglich ist, Datenübertragungsvolumen zu sparen.

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