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So können Sie Android O schon heute nutzen

Anlässlich der Google I/O steht ab sofort das öffentliche Beta-Programm für die nächste Android-Version. Wir zeigen auf, wie Sie sich für das Beta-Programm anmelden können.
Von mit Material von dpa
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Im März hat Google die neue Betriebssystem-Version Android O vorgestellt. Anlässlich der Entwicklerkonferenz Google I/O hat der Konzern nun auch eine öffentliche Beta-Phase für die Software gestartet, so dass Interessenten die Möglichkeit haben, OTA (over the air) ein Update auf die aktuelle Version des Betriebssystems durchzuführen - ganz so wie jedes andere Android-Update.

Wer sich für die Teilnahme am Beta-Test interessiert, sollte bedenken, dass die Vorab-Version des neuen Betriebssystems unter Umständen noch fehlerhaft und keinesfalls für den Einsatz im Alltag gedacht ist. Somit empfiehlt sich der Einsatz nicht unbedingt auf einem Smartphone, das als Hauptgerät im Alltag verwendet wird.

Allerdings ist auch die Geräte-Palette, mit der sich Android O vorab nutzen lässt, stark eingeschränkt. Kompatibel sind das Nexus 5X, das Nexus 6P, der Nexus Player sowie Pixel C, Pixel und Pixel XL.

Zur Anmeldung am Beta-Programm hat Google eine entsprechende Webseite online gestellt. Nach dem Einloggen mit den eigenen Google-Kontodaten ist sofort ersichtlich, welche Handhelds, die mit dem entsprechenden Account genutzt werden, mit Android O kompatibel sind. Gedacht ist die Beta-Version unter anderem auch, um Feedback zur Software an die Entwickler zu liefern. Wie Google weiter mitteilt, ist es jederzeit möglich, aus dem Beta-Programm auszusteigen und zur stabilen Android-Version zurückzukehren.

Zwei Milliarden aktive Android-Geräte

Beta-Programm für Android O startetBeta-Programm für Android O startet Das Android-Betriebssystem hat mittlerweile die Marke von zwei Milliarden aktiven Geräten geknackt. Das sagte Firmenchef Sundar Pichai zum Auftakt der Entwicklerkonferenz Google I/O. Damit hat Android ungefähr doppelt so viele Geräte im Markt wie Apple mit seinem iOS-System für iPhones und iPads. Android dominiert vor allem beim Smartphone-Absatz mit einem Marktanteil von über 80 Prozent.

Als eine der ersten Neuheiten der Google I/O kündigte Pichai den neuen Dienst Google Lens an. Dabei erkennt das Smartphone, worauf seine Kamera gerade gerichtet ist und liefert Informationen dazu. Das kann zum Beispiel das Erkennen einer Pflanze an den Blättern sein - oder Menü und Bewertung zu einem Restaurant. Damit verknüpft Google sein Wissen über die Welt mit dem Erkennen von Objekten mit Hilfe selbstlernender Maschinen. Auch zum Beispiel die Bildplattform Pinterest und mehrere Start-ups arbeiten an solchen Technologien zur visuellen Suche.

Bestätigt: Google Assistant für iOS

Offiziell ist nun auch die vorab durchgesickerte Information, dass der Google Assistant künftig auch als App für das Apple iPhone zur Verfügung steht. Wann die Anwendung auch in Deutschland genutzt werden kann, ist wiederum noch nicht bekannt. Wie Google weiter ankündigt, soll das Assistant künftig auch für Smartphones weiterer Hersteller bereitgestellt werden.

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