Messaging

Nimbuzz für Android unterstützt jetzt auch VoIP und SkypeOut

Außerdem IM+ für Android als Beta-Version mit neuen Features erschienen

Wie berichtet hat Fring [Link entfernt] seine Unterstützung für Skype vor einigen Wochen eingestellt. Eine Original-Skype-Software für Smartphones mit Android-Betriebssystem ist nicht verfügbar, aber mit Nimbuzz ist nach wie vor ein Multimessenger zu bekommen, der Skype unterstützt. Die Software kann kostenlos aus dem Android Market heruntergeladen werden. Ab sofort steht sie in der Version 2.0 zur Verfügung, die erweiterte Features bietet.

Google Nexus One

Unter anderem können die Nimbuzz [Link entfernt] -Nutzer nun auch VoIP-Telefonate führen. Das funktioniert über verschiedene Provider, die das SIP-Protokoll verwenden, über SkypeOut und über NimbuzzOut, den VoIP-Dienst, mit dem der Multimessenger-Anbieter zusätzlich Geld verdienen will. Einige SIP-Provider sind bereits vorgegeben. Hier genügt es jeweils, den Benutzernamen und das Passwort einzugeben. Alternativ ist es aber auch möglich, einen beliebigen Anbieter zu wählen. Dann müssen allerdings noch die Server-Daten eingegeben werden. IM+ IM+ für Android
Foto: Shapeservices

Nachgebessert hat Nimbuzz auch bei der Verbindung zu Facebook. Nach Anbieter-Angaben soll es nun zu keinen Verbindungsfehlern mehr kommen. Dennoch zeigt Nimbuzz 2.0 noch Schwächen. So steht für das Jabber-Protokoll lediglich Google Talk zur Verfügung. Beliebige andere Jabber-Zugänge können nicht ausgewählt werden. Auch Twitter fehlt derzeit in der Liste der unterstützten Dienste.

Im kurzen Test von teltarif.de klappte die VoIP-Nutzung mit Nimbuzz auf einem Nexus One sehr gut. Wie bei Fring ist die Sprache des Gesprächspartners allerdings auch bei voller Hörerlautstärke in belebter Umgebung nur schwer verständlich. Zudem werden die Paketdaten offenbar stark komprimiert übertragen, was sich durch eine leicht eingeschränkte Sprachqualität bemerkbar macht.

IM+ baut Angebot für Android aus

Shapeservices hat seinen Multimessenger IM+ auf der Android-Plattform bislang nur mit sehr wenigen Features ausgestattet. Nur wenige Chat-Communities konnten genutzt werden. Das soll sich mit einer neuen Version ändern, die zurzeit bereits als kostenlose Demo-Variante von der Homepage des Anbieters heruntergeladen werden kann.

Das neue IM+ für Android wird es sowohl in einer kostenlosen, werbefinanzierten Version, als auch in einer werbefreien Vollversion geben. Unterstützt werden der AOL Instant Messenger, der Windows Live Messenger, Facebook, der Yahoo! Messenger, Google Talk, beliebige Jabber-Server, ICQ und MySpace.

Ebenfalls in der Liste vorhanden ist Skype. Darüber können die Nutzer allerdings nur chatten, nicht telefonieren. Es fehlt Twitter, das in IM+ Versionen für andere Smartphone-Plattformen bereits integriert wurde. Zudem lassen sich im Gegensatz zu IM+ für andere Betriebssysteme nach wie vor nicht mehrere Kennungen des gleichen Messengers nutzen. Wann die neue Version des Multimessengers in der endgültigen Fassung verfügbar und dann auch im Android Market erhältlich ist, steht noch nicht fest.

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