Sicherheit

Tool-Tipp: Mit MyPermissions regeln Sie den Zugriff auf Ihre Online-Accounts

Mit MyPermissions verwalten Sie bequem den Zugriff unterschiedlicher Apps auf Ihre Online-Konten. Denn auch wenn die Anwendungen vom Smartphone gelöscht wurden, haben sie weiterhin Zugriffsrechte auf sensible Daten.
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Mit der stetig wachsenden Zahl der Online-Dienste sowie der unterschiedlichen Apps, welche auf die persönliche Accounts zugreifen können, kann der Überblick verloren gehen, da auch immer mehr dieser Dienste miteinander verbunden sind. Oftmals wird eine App, wie zum Beispiel Facebook, nur kurz ausprobiert, die Zugriff auf den persönlichen Online-Account erhält. Und obwohl die App danach vielleicht gar nicht mehr genutzt wird, hat diese weiterhin Zugriff auf zum Teil sensible, persönliche Daten. Zwar bieten alle Dienste in ihren Einstellungen Übersichten an, wer und was Zugriff auf das Konto hat, jedoch ist es meist mühselig, all diese Seiten einzeln aufzurufen.

An genau diesem Punkt setzt der Dienst MyPermissions an. Mit MyPermissions hat der Nutzer die Möglichkeit, gewährte Zugriffe auf die eigenen Online-Accounts zu kontrollieren und diese bei Bedarf auch zu widerrufen. Unterstützt werden die Dienste Facebook, Google, Twitter, Dropbox, Yahoo, Instagram, Flickr, Foursquare, AOL sowie LinkedIn.

Um den Dienst zu nutzen, hat der Interessent drei unterschiedliche Möglichkeiten. Dazu gehören Apps für iOS und Android sowie Add-Ons für die Browser Chrome, Firefox, Internet Explorer sowie Safari.

Bequeme Verwaltung der verschiedenen Berechtigungen

Mit MyPermissions regeln Sie den Zugriff auf Ihre Online-AccountsMit MyPermissions regeln Sie den Zugriff auf Ihre Online-Accounts Die Nutzung von MyPermissions ist dabei denkbar einfach. Ruft der Nutzer den Dienst das erste Mal am Desktop-Rechner auf, wird er aufgefordert, das entsprechende Add-On zu installieren. Ist dieser Schritt erledigt, scannt MyPermissions sofort die Online-Dienste, bei denen der Nutzer aktuell per Internet-Browser angemeldet ist. Dies dürfte meist bei Facebook und auch Google der Fall sein. Wird ein Account ausgewählt, bei dem noch ein Log-In erforderlich ist, wird automatisch die entsprechende Log-In Seite aufgerufen. Dabei versichern die Macher des Dienstes, dass keinerlei persönliche Daten der Nutzer gespeichert werden. Zwar bietet MyPermissions auch die Möglichkeit, ein persönliches Konto anzulegen, dies ist für die Nutzung jedoch nicht zwingend erforderlich.

Ist der erste Scan erledigt, werden alle Apps und Dienste aufgelistet, welche Zugriff auf das Online-Konto haben. Dabei wird auch angezeigt, welcher Art die Berechtigung ist, also ob zum Beispiel Zugriff auf den aktuellen Standort oder die eigenen Kontakt-Informationen besteht. Wurden alle Berechtigungen kontrolliert, können diese als vertrauenswürdig markiert oder es kann ihnen die Zugriffs-Möglichkeit entzogen werden.

Die kostenlose mobile App für iOS und Android funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie auch die Web-Anwendung. Allerdings zeigen diese nicht an, welche Art von Zugriff die verschiedenen Apps und Dienste haben, was jedoch den Nutzen der Apps nicht wirklich schmälert. Erhältlich sind diese wie immer in den jeweiligen App Stores.

Fazit

Einfache Kontrolle der App-ZugriffeEinfache Kontrolle der App-Zugriffe Wer die unterschiedlichen Online-Dienste nutzt, dem sei MyPermission ans Herz gelegt. Der Service bietet einen komfortablen Zugriff auf die entsprechenden Seiten der Dienste um die Berechtigungen zu kontrollieren und bei Bedarf auch zu ändern. Und Hand aufs Herz, die wenigstens von uns kontrollieren regelmäßig, wer und was Zugriff auf unsere Online-Konten hat. Zumal die entsprechenden Einstellungen, wie bereits erwähnt, oftmals nur schwer zu finden sind.

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