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Inoffizielle Froyo-Updates für Vodafone 845 und LG GW620

Android 2.2 läuft auf den Smartphones noch nicht mit allen Features

Vodafone 845 Vodafone 845
Foto: Vodafone
Besitzer von Android-Smartphones müssen oft mit dem Problem leben, dass die Hersteller lieber neue Geräte verkaufen als die bisherigen Handys durch Software-Updates auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Allerdings gibt es eine große Hacker-Community, die selbst ältere Google-Smartphones wie das T-Mobile G1 auf ein aktuelles Betriebssystem aktualisiert.

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Foto: Vodafone
Wie berichtet gibt es derzeit erste Vorab-Versionen von Android 2.3 für das Sony Ericsson Xperia X10. Für zwei weitere Smartphones soll es nun inoffizielle Aktualisierungen zumindest auf die Android-Version 2.2 (Froyo) geben. Dabei handelt es sich um das Vodafone 845, das regulär immerhin die Betriebssystem-Variante 2.1 (Eclair) an Bord hat, und das LG GW620, dessen Besitzer bislang mit Android 1.5 (Cupcake) auskommen mussten.

Custom-ROMs bieten noch nicht alle Features

Für beide Smartphones gilt allerdings die Einschränkung, dass mit der neuen inoffiziellen Firmware noch nicht alle Features funktionieren. So ist beim Vodafone 845 beispielsweise noch keine Kalibierung des Touchscreens möglich. Zudem berichten Nutzer, die die Software getestet haben, dass das Betriebssystem noch instabil läuft. Für den ernsthaften Einsatz ist die Froyo-Version der von Google initiierten Betriebssoftware demnach noch nicht geeignet.

Auch das inoffizielle Update des OpenEtna-Projekts [Link entfernt] für das LG GW620, mit dem das Handy auf Android 2.2.1 aktualisiert wird, hat seine Tücken. So hat man nach der Froyo-Installation nur noch eine 3-Megapixel-Kamera zur Verfügung, während zuvor eine Auflösung von 5 Megapixel geboten wurde. Auch die Video-Aufnahme funktioniert Nutzer-Berichten zufolge noch nicht reibungslos.

LG GW620: Offizielles Update nur für Asien

LG GW620 LG GW620
Foto: LG
Für den asiatischen Markt hat LG auch ein offizielles Froyo-Update für das GW620 veröffentlicht. Damit lässt sich das System allerdings nicht in deutscher Sprache nutzen. Lediglich Englisch und Koreanisch werden angeboten. Wie Nutzer im Android-Hilfe-Forum berichten, bietet die nachinstallierbare Anwendung LocaleSwitch jedoch die Möglichkeit, alle Menüs auf Deutsch zu nutzen.

Ersten Erfahrungsberichten zufolge verlängert sich die Akku-Laufzeit deutlich und das Handy bietet eine bessere Performance. Im Gegensatz zur inoffiziellen Update-Software funktioniert die Digitalkamera zudem weiterhin mit 5Megapixel. Vorteil der Software-Aktualisierung ist vor allem die Möglichkeit, alle aktuellen Apps nutzen zu können. Zudem ist die aktuelle Version des Android Market verfügbar.

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