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Google peppt Android Auto auf: Diese Features sind neu

Android Auto hat in den vergan­genen Wochen einige neue Funk­tionen bekommen. Zudem ist das System in weiteren Fahr­zeugen verfügbar.
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Android Auto ist die von Google ange­botene Möglich­keit, um Smart­phone-Apps über das Auto-Display zu steuern und zu nutzen. Voraus­setzung ist, dass die auf dem Handy instal­liere Anwen­dung für die Nutzung im Fahr­zeug geeignet ist. In den vergan­genen Monaten hat Android einige Neue­rungen erfahren. So wurde für die Nutzung auf dem Bild­schirm des Car-HiFi-Systems eine neue Benut­zerober­fläche einge­führt.

Das neue Menü erin­nert ein biss­chen an das Konkur­renz­system CarPlay, das Apple für iPhone-Nutzer einge­führt hat. Mitt­lerweile hat Google für Android Auto auch ein Feature nach­gerüstet, das CarPlay-Nutzer schon lange kennen: Apps, die man im Auto nicht nutzen möchte, lassen sich ausblenden, sodass sie auf dem Auto-Touch­screen erst gar nicht auftau­chen. Android-Auto-BenutzeroberflächeAndroid-Auto-Benutzeroberfläche

Belie­bige Reihen­folge für Apps auf dem Auto-Display

Im glei­chen Menü­punkt, der in den "Einstel­lungen" von Android Auto unter "Laun­cher anpassen" zu finden ist, haben die Nutzer auch die Möglich­keit, eine indi­vidu­elle Reihen­folge für die Anzeige der Apps fest­zulegen. Das erhöht die Über­sicht­lich­keit enorm, zumal es möglich ist, beson­ders oft genutzte Programme ganz an den Anfang der Liste zu stellen, sodass man am Auto-Monitor nicht erst durch mehrere Seiten scrollen muss.

Ein von der früheren Ansicht von Android Auto bekanntes Feature ist wieder zurück­gekehrt: Auf dem Display lassen sich die Wetter­infor­mationen für die Umge­bung anzeigen, in der man sich gerade bewegt. Diese Infor­mation kann aber auch ausge­blendet werden. Das dürfte für Auto­fahrer inter­essant sein, deren Fahr­zeug vergleich­bare Daten ohnehin bereits über den Bord­computer erfasst und anzeigt.

Benach­rich­tigungen abschaltbar

Apps beliebig anordnen und ausblendenApps beliebig anordnen und ausblenden Ferner kann der Auto­fahrer selbst entscheiden, ob er während der Fahrt über einge­hende Benach­rich­tigungen infor­miert werden will. Dabei können auch Grup­pennach­richten explizit ausge­schlossen werden. Zudem kann der Anwender fest­legen, dass Benach­rich­tigungen nur optisch, nicht aber akus­tisch signa­lisiert werden. Das kann sinn­voll sein, wenn Android Auto auch für Musik­strea­ming oder ähnli­ches genutzt, sodass die Benach­rich­tigungs­töne störend wären.

Nicht zuletzt ist Android Auto jetzt in weiteren Fahr­zeugen verfügbar. So sind Ferrari-Fahr­zeuge aus dem vergan­genen Jahr sowie Autos von Lexus und Infi­niti mit Baujahr 2020 für die Nutzung des Systems geeignet. Wie bereits berichtet will BMW seinen Kunden ab der zweiten Jahres­hälfte 2020 eben­falls Android Auto anbieten.

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