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Erste Preview: Android 12 von Google ist da

Google hat die erste Vorschau-Version von Android 12 veröf­fent­licht, die sich an Entwickler richtet. Bis zur offi­ziellen Veröf­fent­lichung der neuen Soft­ware werden noch einige Monate vergehen.

Erste Vorschau auf Android 12 Erste Vorschau auf Android 12
Foto: Google
Google hat heute Abend die erste Vorschau-Version von Android 12 veröf­fent­licht. Diese richtet sich an Entwickler und soll einen ersten Ausblick auf das bieten, was das neue Betriebs­system bieten wird, dessen offi­zielle Veröf­fent­lichung im Spät­sommer zu erwarten ist. Die erste Vorschau-Version ist unvoll­ständig und unter Umständen fehler­haft. Sie ist keines­falls geeignet, um auf einem Smart­phone betrieben zu werden, das im alltäg­lichen Einsatz ist.

Die Geräte-Auswahl ist zum Start noch sehr einge­schränkt. Die Entwickler-Vorschau-Version von Android 12 kann vorerst nur auf den Google-Pixel-Smart­phones 3, 3a, 4, 4a, 4a 5G und 5 instal­liert werden. Im Früh­jahr ist mit der ersten regu­lären Beta-Version zu rechnen, die sich dann auch an inter­essierte Endver­brau­cher richtet. Dann wird es voraus­sicht­lich auch möglich sein, das neue Betriebs­system auf einer größeren Geräte-Palette auszu­pro­bieren.

Dieses Mal legt Google den Schwer­punkt auf Verbes­serung hinsicht­lich der Sicher­heit des Betriebs­sys­tems. So sieht Google neue Einschrän­kungen unter anderem für das Expor­tieren von Daten aus Apps vor. Dazu sollen Prozesse, die gerade im Vorder­grund laufen, besser als bisher prio­risiert werden. Eben­falls neu ist die Möglich­keit, Videos über einen im Betriebs­system veran­kerten Encoder auto­matisch ins HEVC-Format zu wandeln.

Neue Benach­rich­tigungen und Updates über den Play Store

Erste Vorschau auf Android 12 Erste Vorschau auf Android 12
Foto: Google
Für die Anwender auf den ersten Blick sichtbar ist eine verän­derte Anzeige von Benach­rich­tigungen. Anwen­dungen, die Benach­rich­tigungen gesendet haben, sollen schneller starten. Dazu will Google den Nutzern eine flüs­sigere Bedie­nung und einfa­chere Über­gänge zwischen verschie­denen Menüs bieten.

Noch mehr als bisher will Google Bestand­teile des Betriebs­sys­tems über den Play Store aktua­lisieren. So ließen sich zumin­dest verschie­dene Funk­tionen updaten, ohne auf das nächste System-Update warten zu müssen. Bekann­ter­maßen dauert es je nach Smart­phone-Hersteller oft mona­telang, bis Android-Updates an die eigenen Endge­räte ange­passt sind und verteilt werden können.

In den kommenden Wochen ist damit zu rechnen, dass Google mit Updates der Vorschau-Version sukzes­sive weitere Funk­tionen zu Android 12 hinzu­fügt. Im Früh­jahr will der Platt­form-Betreiber die Beta-Version veröf­fent­lichen. Danach geht es an den Fein­schliff, bis die Soft­ware reibungslos läuft und schließ­lich - ab August oder später - an Endver­brau­cher verteilt werden kann.

In einer weiteren Meldung haben wir darüber berichtet, welche Smart­phones ein Update auf Android 12 erwarten können.

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