Prime Day

Juli-Event: Amazon Prime Day könnte verschoben werden

Amazons Juli-Event, das sich "Prime Day" nennt, könnte verschoben wer­den. Die Rede ist mindes­tens von August. Grund: Sehr hohe Bestell­mengen an solchen Akti­ons­tagen und die Corona-Krise passen nicht zusammen.

Der Amazon Prime Day 2020 könnte verschoben werden Der Amazon Prime Day 2020 könnte verschoben werden
Bild: Amazon, Screenshot: teltarif.de
Amazons Prime Day ist ein wich­tiges Ange­bots­er­eignis, das der Online-Händler in der Regel jähr­lich im Sommer­monat Juli veran­staltet. Im vergan­genen Jahr fand das Online-Shop­ping-Event sogar an zwei Tagen statt. Solche Events, wie auch Black Friday und Co., gehören zu wich­tigen umsatz­starken Akti­ons­zeit­räumen des Händ­lers. So sind unzäh­lige Produkte aus dem Sorti­ment mit Rabatten versehen, die sich mal mehr und mal weniger lohnen. Der Preis­ver­gleich lohnt sich also immer.

In diesem Jahr könnte Amazon den Prime Day verschieben, wie das Nach­richten-Portal Reuters berichtet. Grund dafür sind die Auswir­kungen der Corona-Krise. Massen­weise provo­zierte Bestel­lungen passen da verständ­li­cher­weise nicht ganz so gut zusammen.

Amazon Prime Day: Verschie­bung auf August?

Der Amazon Prime Day 2020 könnte verschoben werden Der Amazon Prime Day 2020 könnte verschoben werden
Bild: Amazon, Screenshot: teltarif.de
In dem Bericht heißt es, dass sich der Prime Day mindes­tens auf August verschieben könnte. Eine offi­zi­elle Bestä­ti­gung hat Amazon bislang noch nicht heraus­ge­geben. Eine Verschie­bung eines spezi­ellen Ange­bots­tages erscheint aufgrund der ohnehin aktuell schon höheren logis­ti­schen Auslas­tung verständ­lich.

Auch ohne spezi­elle Ange­bots­tage wie ein Prime Day heißt es derzeit auf der Amazon-Webseite zum Thema Lie­fer­zei­ten: "Mit der Verbrei­tung des Coro­na­virus verzeichnen wir einen starken Anstieg von Bestel­lungen. Um Sie weiterhin zu belie­fern und gleich­zeitig die Sicher­heit un­ser­er Mitar­beiter zu gewähr­leisten, ha­ben wir unseren Bestel­lungs­ab­lauf in den Berei­chen Logistik und Versand ange­passt. Wir bear­beiten bevor­zugt Ar­ti­kel, die für un­se­re Kun­den ei­ne hö­he­re Pri­o­ri­tät ha­ben. Da­bei fo­kus­sier­en wir uns auf Le­bens­mit­tel, Ge­sund­heits- und Kör­per­pfle­ge­pro­duk­te und Ar­ti­kel, die für die Ar­beit von zu Hau­se be­nötigt wer­den. Dies hat da­zu ge­führt, dass mo­men­tan ein­ige un­ser­er Lie­fer­zei­ten läng­er als üblich sind. Ak­tu­a­li­sier­te Lie­fer­zei­ten fin­den Sie auf der Pro­dukt­sei­te je­des Ar­ti­kels."

Amazon lässt auch andere Händler über seine Platt­form verkaufen, und lagert für sie Waren in seinen Logis­tik­zen­tren. Verstoßen die Ar­ti­kel dabei gegen Marken­rechte, kann die Platt­form nichts dafür, entschied der Euro­päi­sche Gerichtshof. Details zu dem Thema lesen Sie in einer weiteren News.

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