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Amazon Monatsabrechnung: Be­zahlen per Überweisung

Ein Rechnungskauf war bislang bei Amazon Deutschland nicht möglich, ab sofort gewährt der Händler allerdings diese Option. Manche Produkte sind jedoch ausgeschlossen und es gibt eine Restriktion für Neukunden.
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Der Shop-Gigant Amazon hat seinem deutschen Verkaufsportal mit der Monatsabrechnung eine weitere Bezahlmethode spendiert. Es handelt sich dabei um einen Rechnungskauf, der sämtliche im aktuellen Monat getätigten Anschaffungen zusammenfasst. Möglich ist die Transaktion in Deutschland, Österreich und Finnland, Verbraucher aus der Schweiz bleiben außen vor. Zum Start des Dienstes gibt es noch einige Einschränkungen, so lassen sich etwa Geschenkgutscheine oder digitale Produkte nicht mit der Monatsabrechnung begleichen. Des Weiteren bleibt die Option Privatkunden vorbehalten.

Produkte wie das Galaxy S10 lassen sich bei Amazon nun via Monatsabrechnung erstehen
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Amazon führt hierzulande die Monatsabrechnung ein

Über die Auswahl an Bezahlmethoden kann man sich beim großen Onlinehändler nicht beklagen. Zu Kreditkarte, Bankeinzug, Geschenkgutschein, VISA-Karte, dem Punktesystem, iDEAL, P24 und Bancontact gesellt sich jetzt die Monatsabrechnung. Etwa bei einer Verzögerung des Gehaltseinganges oder zum Austesten bestimmter Waren könnte diese Option interessant sein. Auch dürfte es manche Kunden geben, die eine manuelle Überweisung bevorzugen. Die Monatsabrechnung lässt sich auf das gesamte Sortiment von Amazon, also auch Smartphones, Tablets und Wearables, anwenden.

Neben den Geschenkgutscheinen und digitalen Produkten sind außerdem Abonnements (inklusive Prime) und diverse Artikel mit längerer Lieferzeit von der neuen Bezahlmethode ausgeschlossen. Des Weiteren können sich Neukunden in den ersten 90 Tagen Bestellungen nur an ihre Rechnungsadresse liefern lassen.

So funktioniert die Monatsabrechnung

Benötigte Angaben für die Monatsabrechnung
Benötigte Angaben für die Monatsabrechnung
Selbstredend überprüft Amazon zunächst die persönlichen Daten und die Bonität des Käufers. Wird der Bestellprozess schließlich genehmigt, versendet der Shop zum Monatsbeginn eine E-Mail oder eine SMS. Diese beinhaltet Angaben zu den getätigten Käufen, die Bankdaten des Händlers und den Termin, zu dem die Rechnung spätestens zu begleichen ist. Innerhalb von 14 Tagen muss die Monatsabrechnung bezahlt sein.

Amazon hat auch eine spezielle Seite namens „Meine Monatsabrechnungen“ errichtet, welche einen detaillierten Überblick gewährt. Falls Sie die Lieferadresse oder die Zahlungsart ändern möchten, müssen Sie die Bestellung stornieren und erneut aufgeben. Rechtlich sichert sich Amazon mit den gewohnten Schritten ab. Bei überfälligen Rechnungen kann der Shop ein Inkassounternehmen einschalten. Entsprechend summieren sich zu dem ausstehenden Betrag die Kosten für den Inkassoprozess.

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