Set-Top-Box

Fire TV von Amazon im ersten Test bei teltarif.de

Amazon bietet Fire TV ab sofort in Deutschland an. Wir haben die Set-Top-Box einem ersten Test unterzogen und berichten über unsere Erfahrungen bei der Ersteinrichtung sowie bei unseren ersten Gehversuchen mit den verfügbaren Diensten.
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Wie berichtet hat das Amazon Fire TV heute Deutschland-Premiere. Vorbestellungen waren bereits Anfang September möglich und nur Interessenten, die schnell waren, wurden auch heute schon beliefert. Grund: Die Nachfrage nach dem Konkurrenten zu Apple TV und Google Chromecast ist deutlich höher als die Anzahl der verfügbaren Geräte.

Wir haben das Gerät rechtzeitig bestellt, so dass es zum Deutschland-Start heute geliefert wurde. Demnach hatten wir die Möglichkeit, das Angebot einem ersten Test zu unterziehen. Das Fire TV selbst ist mit seinen 115 mal 115 mal 17,7 Millimeter etwas größer, dafür aber flacher als ein Apple TV. Die Set-Top-Box wiegt 281 Gramm und hat einen Qualcomm-Quad-Core-Prozessor mit 1,7 GHz an Bord. Diesem stehen 2 GB Arbeitsspeicher zur Seite. Dazu gibt es 8 GB Speicher für Apps und Spiele. Die Fernbedienung und ein Netzkabel gehören zum Lieferumfang, während ein HDMI-Kabel zum Anschluss der Streaming-Box an den Fernseher separat gekauft werden muss.

Ersteinrichtung geht schnell von der Hand

Amazon Fire TV mit FernbedienungAmazon Fire TV mit Fernbedienung Die Erstinstallation ist schnell erledigt. Nachdem wir das Fire TV mit Strom versorgt und an den Fernseher angeschlossen haben, ging das Gerät zuerst auf die Suche nach der Fernbedienung, die - obwohl eingeschaltet - erst gefunden wurde, nachdem wir eine Taste betätigt haben. Danach standen Englisch für die USA und Deutsch als Sprachen für die Nutzung des Fire TV zur Auswahl. Wir haben uns für die deutschsprachige Menüführung entschieden.

Im nächsten Schritt stellt das Fire TV die Internet-Verbindung her. Diese ist wahlweise über ein Netzwerkkabel oder über WLAN möglich, wobei die Frequenzbereiche um 2,4 und 5 GHz unterstützt werden. Wir haben die Verbindung über das drahtlose Netzwerk ausgewählt, die auch innerhalb weniger Sekunden nach Eingabe des WLAN-Passworts zur Verfügung stand.

Erstes Firmware-Update wird sofort installiert

Einführendes Video während der ErsteinrichtungEinführendes Video während der Ersteinrichtung Nun suchte das Fire TV online nach Updates für sein Betriebssystem. Eine Aktualisierung wurde auch gefunden und installiert. Danach führte das Gerät einen Neustart durch. Dabei zeigte sich, dass Amazon seine Streaming-Box für den Kunden, der die Bestellung aufgegeben hat, schon vorkonfiguriert. So konnten wir uns auf einen Klick in unser Amazon-Konto einloggen, so dass wir beispielsweise Zugriff auf Amazon Instant Video hatten. Alternativ ist aber auch der Login mit anderen Kontodaten möglich.

Im Anschluss wurde ein kurzes Einführungsvideo gezeigt, mit dem der Kunde die wichtigsten Funktionen des Fire TV kennenlernen soll. Danach bestand die Möglichkeit, per Klick auf die Fernbedienung Amazon Prime für 30 Tage kostenlos zu abonnieren, wobei diese Funktion natürlich nur für Fire-TV-Besitzer interessant ist, die Prime noch nicht nutzen.

Auf Seite 2 lesen Sie, welche Dienste wir auf dem Fire TV entdeckt haben und welchen Eindruck das Angebot im ersten Test hinterlassen hat.

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