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Amazon & Telekom bringen Fire Phone nach Deutschland: Hier im Kurz-Test

Amazon bringt das Fire Phone nach Deutschland. Das Gerät ist ab sofort zusammen mit einem Magenta-Mobil-Tarif der Telekom bestellbar. teltarif.de hat das erste Smartphone von Amazon in einem kurzen Hands-On-Test ausprobiert und verrät, wo es haken könnte.
Aus Berlin berichtet Rita Deutschbein
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Abseits der IFA hat Amazon in Kooperation mit der Telekom heute den Deutschland-Start des Fire Phones angekündigt. Das Smartphone des Online-Händlers wurde Mitte Juni vorgestellt und war bislang nur in den USA verfügbar. Jetzt hat es aber seinen Weg nach Europa gefunden und ist hierzulande exklusiv bei der Telekom zu haben. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt ab dem 30. September.

Amazon Fire Phone

Amazon und Telekom bringen Fire Phone nach Deutschland: Amazon-Smartphone im Hands-OnAmazon Fire Phone im Hands-On
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Die Deutsche Telekom bietet das Fire Phone nur zusammen mit einem neuen Magenta-Mobil-Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren an, dementsprechend verfügt das Gerät auch über einen SIM-Lock. In der günstigsten Tarif-Variante mit Magenta Mobil S kostet das Fire Phone einmalig 59 Euro, in den teureren Mobil-M- oder Mobil-L-Tarifen gibt es das Smartphone für 1 Euro. Vorgestellt wurde das neue Tarif-Portfolio der Telekom am vergangenen Freitag, alle Infos zum Aufbau der Tarife haben wir in einer weiteren Meldung zusammengefasst.

Fire OS und neuartiger Homescreen

Das Fire Phone von Amazon ist ganz auf die Dienste des Online-Händlers ausgerichtet und somit vergleichbar mit den Tablets der Kindle-Fire-Reihe. Amazon hat nicht nur sein eigenes Betriebssystem - das Fire OS - aufgespielt, der Händler bietet auch viele Funktionen exklusiv für sein erstes Smartphone an. So erhalten Nutzer beispielsweise Zugriff auf den Video-on-Demand-Dienst Prime Instant Video sowie auf den Live-Support von Amazon namens Mayday. Dieser bietet Nutzern das ganze Jahr lang von 6 Uhr morgens bis 24 Uhr nachts Hilfe bei Problemen oder Fragen. Die Support-Mitarbeiter können mit Erlaubnis des Besitzers auf das Telefon zugreifen und den Nutzer somit bei Problemen unterstützen.

Amazon und Telekom bringen Fire Phone nach Deutschland: Amazon-Smartphone im Hands-OnApp-Drawer des Fire OS Das Betriebssystem Fire OS ist ähnlich aufgebaut wie das der Tablets. Die letzten aktiven Apps werden in einer Art Karussell im oberen Bildschirmrand angezeigt, darunter befinden sich Informationen zu der App, die gerade im Zentrum des Karussells steht. Ist dies beispielsweise die Wetter-App, werden darunter Infos zum Wetter angezeigt, bei dem E-Mail-Client sind es die letzten Nachrichten usw. Aber auch einen herkömmlichen App-Drawer besitzt das Fire OS.

Der Homescreen ist in drei Teile aufgeteilt und lässt sich nicht erweitern. Neben dem Hauptscreen gibt es links und rechts noch jeweils eine Seite, die der Nutzer per Wisch oder Handgeste aufrufen kann. Die linke Seite ist der Navigation vorbehalten und bietet Schnellzugriff auf verschiedene Bibliotheken und Sammlungen des Nutzers. Rechts lassen sich hingegen wichtige Widgets und Kurz-Infos wie beispielsweise das Wetter-Widget andocken.

Display mit 3D-Darstellung

Das Display des Fire Phone hat eine Diagonale von 4,7 Zoll und löst 1 280 mal 720 Pixel auf. Die Besonderheit des Bildschirms liegt in der 3D-Darstellung, die Amazon ohne zusätzliche Brille mithilfe von Kameras ermöglicht. Frontal angebracht registrieren die Kameras die Bewegungen der Nutzer und können somit Abbildungen dreidimensional aussehen lassen. Amazon nennt diese Funktion "Dynamic Perspective".

Auf der nächsten Seite zeigen wir Beispiele, bei denen die 3D-Darstellung zum Einsatz kommt. Außerdem gehen wir auf die Scanner-Funktion FireFly näher ein und fassen unseren Eindruck zusammen.

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