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Alexa: Amazon wertet Skills auf

Die virtuelle und sprachgestützte Assistentin Alexa erweitert Amazon regelmäßig um neue Funktionen. Schon bald können Skills auch Benachrichtigungen bei neuen Inhalten verwenden, um den Nutzer auf neue Inhalte hinweisen zu können.
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Amazon AlexaDer Echo mit Alexa kann sich bald bei neuen Inhalten bemerkbar machen Geht es nach den großen Internetkonzernen der Welt, dann ist das eigene System für smarte Assistenten, meist versteckt in WLAN-fähigen Lautsprechern, das Beste auf dem Markt. Dabei sind die Stärken ganz unterschiedlich verteilt. Während die eine Plattform besonders gute und treffsichere Ergebnisse liefert, punktet die andere Plattform mit Funktionen und eine andere wiederum bei der Erkennung der Sprache.

Zweifelsohne zu den führenden Plattformen gehört Amazon mit seiner Echo-Reihe und der sprachgestützten Assistentin Alexa, für die Amazon neue Funktionen angekündigt hat. So wurde auf dem Mini-Event re:Invent verkündet, dass Entwickler von Skills im nächsten Quartal visuelle Benachrichtigungen in ihre Programme einbauen können.

Sogar die Möglichkeiten zur Erkennung verschiedener Personen nur anhand ihrer Stimme will Amazon weiter ausbauen und Skill-Entwicklern zugänglicher machen.

Ein Licht geht auf am Echo

Doch zunächst zurück zu den Benachrichtigungen, die für so manchen Skill ein enormer Zugewinn sein könnten. So sieht Amazon vor, dass bei neuen Inhalten der Leuchtring grün aufleuchtet und der Nutzer des Echos daher weiß, dass es neue Inhalte gibt. Mittels Sprachkommando wie "Alexa, was gibt es Neues?" oder ähnlichem, können beispielsweise neue Mails vorgelesen werden, Nachrichten von einem News-Skill oder neue Einträge in den eingerichteten Kalendern. Auf lange Sicht ist zudem die Integration von Sound für Benachrichtigungen geplant, wobei die Verantwortlichen des Alexa-Teams vermutlich die Vorschriften zur Verwendung solcher Audio-gestützten Benachrichtigungen noch ausarbeiten müssen.

Laut Amazon soll die Funktion selbst wie bereits erwähnt im kommenden Quartal und damit Anfang 2018 freigeschaltet werden. Ob dies als Freigabe der API-Schnittstelle zu werten ist, oder ob damit der Start neuer sowie aktualisierter Skills gemeint ist, geht aus Amazons Mitteilung nicht eindeutig hervor.

Getestet werden können Benachrichtigungen derzeit unter anderem mit dem Amazon-eigenen Shopping-Skill, sowie weitere ausgewählte Skills. In jedem Fall müssen Interessierte sich zunächst explizit für Mitteilungen im jeweiligen Skill anmelden, was über die Alexa-App auf dem Smartphone erfolgt.

Hör mir zu, Alexa

Eine andere Sache hat Amazon ebenfalls auf der re:Invent-Veranstaltung angekündigt: Entwickler sollen schon bald auf die stimmabhängige Profilfunktion von Alexa zugreifen können. Geplant ist das von Amazon so, dass auch Skills weiter personalisiert werden können, indem je nach Stimme ein anderes Nutzerprofil geladen wird.

Gerade bei Skills zum Einkaufen oder der Wiedergabe von Musik dürfte die Umsetzung mit Spannung erwartet werden, denn nicht selten ist ein Echo-Lautsprecher von mehreren Personen im Haushalt in Benutzung.

Wann genau die Funktionen für Sprachprofile und Benachrichtigungen freigegeben werden, lässt Amazon indes noch offen. Unklar ist zudem, ob die Freigabe weltweit erfolgt, oder ob sich deutsche Nutzer wie so oft bei neuen Funktionen zunächst mit einer US-exklusiven Verfügbarkeit arrangieren müssen.

Lesen Sie in einem weiteren Beitrag, warum Amazon die Vorteile des Prime-Programms stark einschränkt.

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