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Alexa Pods: Alexa im Ohr?

Das Amazon Fire Smartphone hätte der alltägliche Begleiter werden sollen, fand aber zu wenig Fans. Jetzt will Amazon die Assistentin in eigene drahtlose Kopfhörer integrieren.
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Wenn es um Sprach­er­ken­nung und "künst­liche Intel­li­genz" geht, liegt die smarte Assis­tentin Alexa von Amazon ziem­lich weit vorne. Wer heute Alexa nutzen will, hat eine große Auswahl sogar von Fremd­her­stel­lern und bei Amazon selbst sowieso. Den Echo-Laut­spre­cher gibts in verschie­denen Größen und Formen. Die Amazon Music App ist schon mit Alexa verbunden. In den USA ist Alexa sogar schon mit der Amazon-(Einkaufs-)App nutzbar, eine Frage der Zeit, wann das bei uns kommt.

Alexa zum Mitnehmen

So sollen die Amazon-Pods, die schnurlosen Kopfhörer aussehen, Alexa ist gleich "eingebaut".So sollen die Amazon-Pods, die schnurlosen Kopfhörer aussehen, Alexa ist gleich "eingebaut". Was Amazon noch nicht hat, ist ein Gerät, das der Nutzer immer mit dabei hat. Das hätte eigent­lich das Fire Smart­phone werden sollen, aber das konnte in der Praxis nie so recht über­zeugen.

Während Echo für zu Hause zum durch­schla­genden Erfolg wurde, verschwand die batte­rie­ver­sorgte Version bald wieder in der Versen­kung. Ein Alexa-Modul fürs Auto gibt es, es ist aber wohl schwer zu bekommen. Deswegen hat Amazon seine Alexa sogar für den Sound-Spezia­listen Bose frei­ge­geben.

Alexa-Kopf­hörer geplant

Nun, so berichtet Bloom­berg News, soll man in der Amazon eigenen "Hard­ware-Abtei­lung Lab126" an einem Gegen­stück zu den draht­losen AirPod-Kopf­hö­rern von Apple arbeiten. Optisch sollen diese Amazon Pods dem Apple-Produkt zum Verwech­seln ähnlich sehen, aber Alexa ist bereits "einge­baut" - und besser klingen sollen diese Ohrstöpsel auch.

Sollten diese "Buds" im zweiten Halb­jahr wirk­lich kommen, könnte man dann via Kopf­hörer sein Smart­phone (Android oder iOS) steuern, Musik heraus­su­chen und natür­lich bei Amazon online einkaufen können.

Wenn die Quellen von Bloom­berg recht haben, sollen diese Kopf­hörer in einem Lade­case gelie­fert werden, worin sie auch aufge­laden werden können. Bei den Farben sollte der Kunde zwischen schwarz und grau wählen können. Bis wann diese Amazon Pods aber wirk­lich lieferbar sein werden, steht noch in den Sternen, da Amazon laut Bloom­berg noch auf der Suche nach einem passenden Hersteller sei. Auch vom mögli­chen Preis hat man noch nichts gehört. Man darf aber davon ausgehen, dass Amazon den Preis spürbar unter den Preisen für die Origi­nale aus Cuper­tino ansetzen wird.

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