Ärger

Verbraucherschützer wettern gegen All-IP-Chaos

All-IP-Kunden der Telekom haben es nicht immer leicht: Störungen und Probleme bei der Umstellung werden vielfach genannt. Jetzt nimmt sich auch die Verbraucher­zentrale Sachsen der Thematik an.
Von Daniel Rottinger
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Obwohl die Telekom immer wieder die Einfachheit des neuen All-IP-Konzepts für Kunden betont, scheint es dennoch erhebliche Probleme zu geben. So kritisierte die Verbraucher­zentrale Sachsen vor wenigen Stunden die mangelnde Informations­politik und Technik-Ausfälle bei der Breitbandtechnik.

Telekom All-IP Die Historie All-IP hat nicht nur rosige Kapitel Die Telekom will Kunden mit einem Analog- oder ISDN-Anschluss bis 2018 auf All-IP umstellen. Dabei werden Telefonate künftig ausschließlich über das Internet geführt.

Die Verbraucherzentrale Sachsen nennt in ihrem Artikel als weitere Problemfelder etwa den Ausfall des Hausnotrufs oder den wochenlangen Ausfall des Anschlusses. Auch wir berichten in der Vergangenheit über Probleme mit All-IP-Anschlüssen. Dabei ordnet sich auch eine Störung der VoIP-Anschlüssen mit einer Größenordnung von 300 000 betroffenen Kunden in die Historie ein.

So nehmen Sie an der Umfrage teil

Welche Chancen und Risiken sich durch den Einsatz von All-IP ergeben, haben wir in diesem Artikel ausführlich beleuchtet. In einer deutschlandweiten Umfrage sammeln die Verbraucherzentralen gemeinsam vom 1. Juni bis 10. Juli unterschiedliche Verbraucher-Erfahrungen zum IP-basierten Anschluss. Die Ergebnisse sollen im Anschluss der Politik und dem Anbieter zur Verfügung gestellt werden. Zudem sollen dadurch mögliche Handlungsspielräume aufzeigt werden. Über diesen Link können Sie sich an der Umfrage beteiligen [Link entfernt] .

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