Ausprobiert

Aldi Life Musik: Der neue Musik-Streaming-Discounter im Kurz-Test

Wir haben Aldi Life Musik mit dem PC-Browser und über die iOS-App auf dem iPhone 6S Plus ausprobiert. So berichten wir unter anderem darüber, wie man vermeidet, nach der kostenlosen Testphase sofort ein Bezahl-Abo einzugehen.

Am Donnerstag ging in Deutschland mit Aldi Life Musik ein neuer Musik-Streaming-Flatrate-Anbieter an den Start. Während es bei den Mitbewerbern eine mehr oder weniger inoffizielle Einigung auf einen monatlichen Abonnementpreis von knapp 10 Euro für den Einzelzugang gibt, geht Aldi Life Musik mit dem Kampfpreis von 7,99 Euro pro Monat an den Start.

Anstelle eines eigenen Angebots greift Aldi auf die Infrastruktur von Napster zurück. Es gibt aber eine eigene App für Aldi Life Musik, die in den Software-Shops für iOS, Android und Windows Phone zur Verfügung steht. Wer ein Smartphone mit dem Betriebssystem Blackberry 10 besitzt, kann auf die Android-App zurückgreifen. Wir haben uns die neue Musik-Flatrate einmal angesehen. Dazu haben wir die iOS-App auf dem iPhone 6S Plus installiert.

Start-Versuch über die iPhone-App

iOS-App-für Aldi Life Musik iOS-App-für Aldi Life Musik
Foto: teltarif.de
Nach dem ersten Start der Anwendung gibt es zunächst einige einführende Informationen zum Angebot, das die Nutzer erwartet. Danach ist die Anmeldung möglich. Alternativ haben die Interessenten aber auch die Möglichkeit, zunächst einmal durch die App zu browsen und so das Angebot an Playlisten, Interpreten, Alben und Songs kennenzulernen. Das Abspielen der Musik klappt in diesem Modus natürlich nicht. Dazu ist der Login bzw. die Anmeldung erforderlich.

Die Registrierung eines neuen Accounts ist direkt über die App allerdings gar nicht vorgesehen. Die Erstanmeldung haben wir daher über die Homepage www.aldilife.de vorgenommen, auf der die Musik-Streaming-Flatrate auch über einen Webplayer genutzt werden kann. Zur Anmeldung müssen Name und Alter, Geschlecht und Postleitzahl (nicht aber die komplette Anschrift), die E-Mail-Adresse und das gewünschte Passwort für den Login angegeben werden.

Ohne Zahlungsdaten funktioniert nichts

Musik-Genre-Auswahl am PC-Browser Musik-Genre-Auswahl am PC-Browser
Foto: teltarif.de
Selbst entscheiden kann der Nutzer, ob er auch gleich den Aldi-Life-Newsletter abonnieren möchte. Zudem muss eine Zahlungsart angegeben werden. Zur Auswahl stehen Paypal, Visa und Mastercard und Aldi-Life-Guthaben-Bons. Obwohl der Dienst 30 Tage lang kostenlos getestet werden kann, muss zwingend angegeben werden, wie man anschließend bezahlen möchte. Wird der Guthaben-Bon ausgewählt, so muss ein entsprechender Code eingegeben werden.

Wir haben für den Test Paypal ausgewählt und konnten direkt im Anschluss an die Registrierung den Dienst nutzen. Per E-Mail erhielten wir eine Registrierungs­be­stätigung und im Webbrowser wurden wir auf die Seite app.lifestore-flat.de weitergeleitet. Hier lassen sich nach dem Login zunächst drei Lieblings-Musikrichtungen auswählen. Zusätzlich zu Musik stehen auch Hörbücher zur Verfügung.

Danach werden verschiedene Interpreten angezeigt, die zur Musik-Genre-Auswahl passen. Bis zu zehn Künstler lassen sich auswählen. Danach müssen Änderungen der Vertragsbestimmungen akzeptiert werden - etwa der Wegfall eines MP3-Shops und die Nutzung von Cookies. Von diesen Änderungen sind wohl vermutlich bisherige Napster-Kunden betroffen. Aldi Life Musik ist schließlich ein komplett neuer Dienst.

Auf Seite 2 lesen Sie, wie wir im Test in die Musik-Flatrate von Aldi gestartet sind und welche weiteren Eindrücke wir vom Streaming-Angebot gewonnen haben.

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