Ausprobiert

Alcatel One Touch Idol Alpha im Handy-Test: Das Smart­phone aus der Dose

Schick ist es, mit Metall-Rahmen und LED-Leiste - das Alcatel One Touch Idol Alpha. Wir haben das Design-Smartphone mit Quad-Core-Prozessor getestet. Lesen Sie in unserem Test, warum uns das Display positiv überrascht hat und welche Leistung das Android-Gerät bietet.
Von Rita Deutschbein
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Alcatel One Touch schickt mit dem Idol Alpha ein Smartphone ins Rennen, das weniger mit überragender Technik als vielmehr mit seinem Design bei poten­ziellen Käufern punkten will. Und dass sich der Hersteller bei der Gestaltung seines aktuellen Smartphones Gedanken gemacht hat, ist bereits bei der Verpackung erkennbar. Statt in einem schnöden Papp­karton kommt das Alcatel One Touch Idol Alpha in einer runden Blechdose zum Kunden, die ein Innenleben aus Samt hat. Das Smartphone selbst ist auf einem Kissen gebettet. Klingt ziemlich extravagant. Doch die wichtige Frage ist, ob das Idol Alpha von der Leistung her mit anderen Smartphones seiner Klasse mithalten kann. Verkauft wird es derzeit für rund 315 Euro. Wir haben das Alcatel One Touch Idol Alpha dies­bezüglich getestet.

Erster Eindruck und Verarbeitung

Alcatel One Touch Idol Alpha im Handy-Test: Das Smart­phone aus der DoseAlcatel One Touch Idol Alpha im Handy-Test
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Das Besondere am Aussehen des Idol Alpha sind wohl vor allem die transparenten Einsätze, die am oberen und unteren Rand des Smartphones eingesetzt worden sind. Diese geben dem Gerät eine gewisse Leichtigkeit und Transparenz. Durch die Rahmen­gestaltung aus Metall wirkt das Idol Alpha aber dennoch stabil und wertig. Zu diesem Eindruck trägt auch die gute und sorgfältige Verarbeitung bei. Schade ist, dass Alcatel One Touch die Verwendung von Metall nicht auch auf die Rückseite des Smartphones ausgedehnt hat. Hier kommt stattdessen Kunststoff zum Einsatz.

Das Idol Alpha besitzt ein 4,7 Zoll großes Display. Trotz dieser recht großen Diagonale ist das Handy mit 138 mal 66,6 mal 7,5 Millimeter vergleichsweise kompakt. In einer kleinen Hand kann es gerade noch bequem gehalten werden, ohne die Hand übermäßig anzustrengen. Der metallene Rahmen wirkt jedoch etwas scharf­kantig, sodass das Idol Alpha leicht in die Haut drückt.

Das könnte zum Problem werden: Fehlende Schnittstellen

Alcatel One Touch Idol Alpha im Handy-Test: Das Smart­phone aus der DoseDer Adapter für den Kopfhörer am microUSB-Port Am Smartphone befinden sich insgesamt nur zwei Zugänge: einer für ein microUSB-Kabel und der Slot für die SIM-Karte, der nach dem Vorbild von Apples iPhone gestaltet ist. Eine Kopfhörer­buchse gibt es nicht. Dafür hat Alcatel One Touch dem Lieferumfang einen Adapter microUSB auf Klinke beigelegt. Der Kopfhörer kann also nicht einfach mit dem Handy verbunden werden, sondern der Nutzer muss diesen über den Adapter anschließen. Warum Alcatel One Touch diese umständliche Lösung gewählt hat, bleibt fraglich. Platz für einen Klinken­stecker am Gerät gäbe es allemal.

Alcatel Idol Alpha
Was dem Alcatel One Touch Idol Alpha ebenfalls fehlt, ist ein Slot für eine Speicher­karte. Der 16 GB große Speicher kann somit nicht erweitert werden. Für die eigene Verwendung stehen Nutzern noch etwa 12,6 GB zur freien Verfügung - das ist mehr, als andere Hersteller ihren Anwendern bei dieser Speicher­größe lassen. Bekannte und häufig genutzte Apps wie Evernote, WhatsApp, Skype, Twitter und Shazam sind dabei bereits vorinstalliert, lassen sich aber bei Nicht-Bedarf vollständig vom Handy löschen.

Das Strahle-Display: So macht Surfen Spaß

Alcatel One Touch Idol Alpha im Handy-Test: Das Smart­phone aus der DoseSurfen mit dem Alcatel One Touch Idol Alpha Das Surfen im Internet mit dem Alcatel One Touch Idol Alpha macht Spaß. Dazu trägt nicht zuletzt das leuchtstarke IPS-Display des Smartphones bei. Dies löst zwar nur 1 280 mal 720 Pixel auf, überzeugt aber durch seine klaren Konturen und seine strahlende Farb­darstellung. Im direkten Vergleich mit den Full-HD-Screen des Galaxy Note 3 und des Huawei Ascend P7 wirkte das Gelb unserer Webseitenfarbe bei maximaler Helligkeit etwas heller als die eher orangene Färbung der beiden anderen Displays. Unser Logo schien bei größt­möglichem Zoom zudem minimal schärfer.

Auf den schnellen LTE-Datenfunk müssen Besitzer des Idol Alpha jedoch verzichten. Ins Internet geht es "nur" mit maximal 42,2 MBit/s via UMTS/HSPA+. Alternativ ist auch der Zugang über WLAN b/g/n möglich - jedoch nur im 2,4-GHz-Frequenz­bereich. Verfügbare Netzwerke findet das System zuverlässig und auch die Verbindung bleibt stabil bestehen.

Auf der nächsten Seite nehmen wir die Leistung des Handys genauer unter die Lupe und verraten, wie sich das Idol Alpha in Sachen Telefonie und Fotoqualität schlägt. Außerdem lesen Sie dort unser Fazit.

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