MWC-Neuigkeiten

Alcatel lässt die Smartphone-Rückseite blinken

Das was Samsung in den vergangenen Jahren gemacht hat, probiert nun Alcatel: Den Markt mit mehreren Smartphones gleichzeitig zu fluten. Hervor stechen ein Modell mit blinkender LED-Rückseite und ein 6-Zoll-Riese.
Vom Mobile World Congress in Barcelona berichtet
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Rückseite des Alcatel A5 LED
Rückseite des Alcatel A5 LED
Bei zurückliegenden Messe haben Samsung und andere Hersteller sich damit hervorgetan, nicht nur ein Top-Smartphone vorzustellen, sondern den Markt mit Geräten in verschiedenen Preislagen regelrecht zu fluten. Während es um Samsung gerätetechnisch auf dem Mobile World Congress eher still geblieben ist, versucht Alcatel, nun mit mehreren Geräten gleichzeitig wieder Marktanteile zu erhaschen.

Bereits einem kurzen Test unterzogen haben wir das Windows-10-Mobile-Smartphone Alcatel Idol 4 Pro. Doch insbesondere mit den Android-Geräten will Alcatel neue Kunden locken wenn es sein muss, sogar mit LED-Lichteffekten.

Alcatel A5 LED und Alcatel A3

Und genau solche Effekte bietet das Alcatel A5 LED. In die Rückwand sind 35 LED eingelassen. Diese lassen sich im Betriebssystem so konfigurieren, dass sie auf verschiedene Ereignisse reagieren. Sie leuchten beispielsweise, wenn ein Anruf hereinkommt, kurz bevor der Wecker klingelt oder wenn neue Messages eintreffen. Beim Ankommen neuer Facebook-Benachrichtigungen wandert beispielsweise ein weißes "F" vor blauem Hintergrund über die Rückwand. Auch beim Musikhören veranstaltet die LED-Rückseite eine passende Visualisierung.

Alcatel A3 in Schwarz und Weiß
Alcatel A3 in Schwarz und Weiß
Wen das Geblinke und Geflacker stört, der erhält im regulären Lieferumfang auch eine normale Rückwand mitgeliefert. Das 5,2-Zoll-Smartphone kommt ansonsten mit 16 GB Speicher, 2 GB RAM, Dual-SIM, LTE Cat. 4, einem Octa-Core-Prozessor mit 1,5 GHz Taktfrequenz, WLAN-n und 2800-mAh-Akku. Zum Preis von 199 Euro kommt es im April nach Deutschland.

Das Alcatel A3 wird zum Preis von 149 Euro in Schwarz und Weiß erhältlich sein. Eher ungewöhnlich für diese Preislage: Es wird einen Fingerprint-Sensor haben. Dafür löst das 5-Zoll-Display nur mit 1280 mal 720 Pixel auf. Der 1,25-GHz-Quad-Core-Prozessor wird von lediglich 1 GB RAM unterstützt. Neben 16 GB Speicher gibt es die Möglichkeit, zwei SIM-Karten einzusetzen. Der 2460-mAh-Akku soll für 10 Stunden Sprechzeit sowie 300 Stunden Standby reichen.

Alcatel U5
Alcatel U5 (links nur ein Mockup, rechts das fertige Smartphone)

Alcatel U5 für Einsteiger und A3 XL mit 6-Zoll-Display

Noch günstiger ist das Einsteiger-Smartphone Alcatel U5, das nur 99 Euro kosten wird. Es wendet sich auch an Kunden, die noch nicht so viel Erfahrung mit Smartphones haben, denn es wird einen Einfach-Modus mitbringen. Ein lustiger Modus ist in die Selfie-Frontkamera implementiert - der Abgelichtete auf dem Foto wird bereits vor dem Auslösen mit lustigen Gesichtsmasken versehen.

Alcatel A3 XL mit 6-Zoll-Display
Alcatel A3 XL mit 6-Zoll-Display
Das 5-Zoll-Display des Alcatel U5 bietet ebenfalls nur die 720er-Auflösung. Auch beim Speicher hat Alcatel den Rotstift angesetzt: 8 GB Festspeicher und 1 GB RAM müssen reichen. Der Quad-Core-Chip hat lediglich 1,4 GHz Taktfrequenz. Der 2200-mAh-Akku soll vier Stunden Gesprächszeit ermöglichen. Neben LTE Cat. 4 unterstützt das Dual-SIM-Smartphone WLAN-n.

Offenbar fragen bei Alcatel viele Kunden nach wie vor nach 6-Zoll-Smartphones. Und darum bringt der Hersteller das Alcatel A3 XL. Als einziges der hier vorgestellten Smartphones kommt es ab Werk mit Android 7. Alle anderen werden noch mit Android 6 ausgeliefert und später auf die neueste Version aktualisiert.

Alcatel Plus 12 mit Tastatur
Alcatel Plus 12 mit Tastatur

12-Zoll-Convertible für Schulen und Bildungseinrichtungen

Ein Nachfolger des Alcatel Plus 10 ist das Alcatel Plus 12, das der Hersteller zum Preis von 499 Euro ab Juli verkaufen will. Das 11,6-Zoll-IPS-Display löst mit 1920 mal 1080 Pixel auf. Das Gehäuse ist aus Kunststoff und das Tablet ist mit Windows 10 Home ausgestattet.

Ein interessantes Feature ist der SIM-Kartenslot, der in die beiliegende Tastatur eingelassen ist. Damit kann der Kunde auch im LTE-Netz surfen. Im Heimnetzwerk unterstützt das Gerät WLAN-ac auf 2,4 und 5 GHz. Der interne 64-GB-Speicher lässt sich per Micro-SD-Karte erweitern, Karten mit maximal 128 GB können eingesteckt werden. Der Celeron-N3350-Prozessor hat eine Taktfrequenz von 1,1  bis 2,4 GHz.

Die hochinteressante MWC-Pressemappe von Alcatel mit einem selbstablaufenden Video haben wir mittlerweile spaßeshalber einmal zerlegt - hier sehen Sie die Innereien in Bildern.

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