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Akku-Probleme: Microsoft sieht keinen Fehler bei Windows 7

Von Steffen Herget

Windows 7 Akku Laufzeit Probleme Reaktion Die Probleme mit der Akku-Laufzeit unter Windows 7 schlagen einigermaßen hohe Wellen. Nutzer des neuen Betriebssystems beschweren sich über gesunkene Laufzeiten, und auch Microsoft hatte entsprechende Probleme des neuen Systems eigentlich bestätigt. Jetzt gibt es aber offenbar die Rolle rückwärts, denn einer offiziellen Aussage zufolge hat Windows 7 gar kein Problem mit den Akkus in Laptops und Netbooks, und schon gar nicht mit dem neuen Tool, dass zuvor für die Schwierigkeiten verantwortlich gemacht wurde.

Bug oder Feature?

Windows 7 Akku Laufzeit Probleme Reaktion Auch im Microsoft-Forum gärt die Stimmung, die Nutzer verstehen nicht, warum das Betriebssystem vorschlägt, einen zu 100 Prozent geladenen Akku zu ersetzen. Laut Microsoft-Entwickler Steven, der in der Erklärung als Autor genannt wird, handelt es sich dabei um eine neue Funktion in Windows 7. Das Betriebssystem erkenne, wenn sich die chemische Zusammensetzung des Akkus verändere und dadurch die Kapazität langsam abnehme. Die Grenze setzt Microsoft offensichtlich bei 60 Prozent der maximalen Leistung des Akkus an. In den Vorgängern Windows XP und Vista habe es so eine Information nicht gegeben. Es stellt sich die alte Frage, ob es sich bei dem neuen Informationstool um einen Bug oder ein Feature handelt. Schließlich ist kaum ersichtlich, warum trotz genügend Kapazität im Akku das System heruntergefahren wird. Es häufen sich die Meldungen, die von drastisch schrumpfenden Laufzeiten nach dem Upgrade zu Windows 7 sprechen.

Für Microsoft ist das Thema erledigt

Akku Probleme Windows 7 Akku Probleme Windows 7 In jedem Fall zeigt sich Microsoft - oder zumindest Steven - uneinsichtig, was den Einfluss von Windows 7 auf die Akkus habe. Aktiv beeinflussen würde sie das System in jedem Falle nicht, da die Software nur in den Daten der Hersteller lesen, nicht aber etwas verändern würde. Für das Unternehmen aus Redmond ist die Angelegenheit damit auf jeden Fall beendet. Ob sich Steven und seine Kollegen da mal nicht täuschen! Wenn sich das Problem weiter ausbreitet, werden sich die Nutzer mehr und mehr Gehör verschaffen können, und ob Microsoft das dann weiterhin ignorieren kann, darf getrost bezweifelt werden.

<Microsoft via BasicThinking>