Rekordwert

Erstmals mehr als 60 Millionen Handybesitzer in Deutschland

Immer mehr Senioren telefonieren auch mobil
Von Marc Kessler
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In Deutschland gibt es erstmals mehr als 60 Millionen Handybesitzer. Das meldet der Branchenverband BITKOM auf Basis einer aktuellen Befragung des Forsa-Instituts, im Rahmen derer 1 000 Bundesbürger im Alter ab 14 Jahren befragt wurden.

Insgesamt telefonieren danach 61 Millionen Deutsche mobil; dies entspricht 87 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren. Da derzeit die letzten "weißen Flecken" in Deutschland - unter anderem per LTE - erschlossen würden, werde der Mobilfunk für viele immer interessanter. "Damit steigt die Attraktivität der Mobilfunkangebote weiter. In der Mobilkommunikation ist Deutschland auf dem Weg zur Vollversorgung", so BITKOM-Präsident Kempf.

Senioren haben aufgeholt

Senioren-TelefonieImmer mehr Ältere telefonieren mobil Wie der IT-Verband weiter mitteilt, hätten vor allem Senioren in punkto Mobilfunknutzung deutlich aufgeholt. Mittlerweile verfügten 72 Prozent aller Deutschen über 65 Jahren über einen Mobilfunkanschluss. Vor einem Jahr seien es noch 61 Prozent gewesen. Bei den jüngeren Menschen besitzt hingegen so gut wie jeder ein Handy.

Der BITKOM betont: "Gerade für Senioren kann ein Handy im Alltag eine große Hilfe sein. Es bringt nicht nur Flexibilität, sondern auch mehr Sicherheit. Das ist für ältere oder gesundheitlich beeinträchtigte Menschen von Vorteil."

Indes wird in den Mobilfunknetzen nicht nur telefoniert, sondern es werden auch immer mehr Kurzmitteilungen verschickt. Erst vor kurzem hatte der BITKOM vermeldet, dass die Anzahl verschickter SMS zum vierten Mal in Folge ein neues Rekordniveau ereicht habe. Demnach versendeten die Deutschen im vergangenen Jahr 41,3 Milliarden SMS - statistisch gesehen über 500 SMS pro Einwohner.

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