5G-Vergleich

Die schnellsten 5G-Phones: Apple und Samsung meist vorne

Zu Weih­nachten ein 5G-Handy kaufen? Das steht sicher bei vielen auf dem Plan. Doch welches ist das schnellste? Ookla (bekannt durch Speedtest.net) hat Vergleiche gezogen.

Das Unter­nehmen Ookla dürfte vielen Computer- und Smart­phone-Anwen­dern von seinem Speed­test her bekannt sein, den es im Web (über einen Browser) und auch als App z.B. für Android oder iOS gibt.

Zu den laufenden "Black Friday/Week"-, Cyber Monday- oder Magenta Thursday-Aktionen hat Ookla Daten zusam­men­gestellt, welche 5G-Smart­phones die höchsten Daten­raten erwarten lassen - voraus­gesetzt, es gibt eine passende Mobil­funk­ver­sor­gung mit 5G, einen passenden Mobil­funk­ver­trag mit 5G inklu­sive und das passende Handy dafür.

Auswer­tung von 5G-Geschwin­dig­keiten in 10 Ländern

Die schnellsten 5G-Modelle in Deutschland Die schnellsten 5G-Modelle in Deutschland
Grafik: Ookla.com

Datenblätter

Ookla hat seine "Speed­test Intel­ligence" (eine Auswer­tungs­soft­ware) befragt, um die 5G-Leis­tungs­daten in den zehn Ländern mit der höchsten Anzahl an "ange­schlos­senen" Mobil­geräten laut GSMA (Welt­ver­band des Mobil­funks) zu unter­suchen. In Frage kamen Länder, die im dritten Quartal 2022 bereits einen "etablierten" 5G-Markt hatten.

Die Analyse von Ookla betrach­tete die fünf am schnellsten im Markt verbrei­teten 5G-Geräte eines bestimmten Landes. Um berück­sich­tigt zu werden, musste ein Gerät einen Markt­anteil von mindes­tens 0,5 Prozent aller Geräte und eine Mindest­stich­pro­ben­größe von 100 Geräten in einem bestimmten Markt aufweisen.

Jeder unter­suchte Markt umfasste nur 5G-Stich­proben von jedem 5G-Netz-Anbieter in einem bestimmten Land. Das bedeutet, dass die Leis­tung höchst­wahr­schein­lich von Netz zu Netz und von Land zu Land unter­schied­lich ist und nur eine Moment­auf­nahme dessen ist, was Kunden "typi­scher­weise" erwarten können. Die Liste umfasst u.a. Märkte wie Brasi­lien China, Phil­ippinen, Japan, Deutsch­land und die USA.

Neue iPhones an der Spitze

Auf Platz eins in Deutsch­land liegt das iPhone 14 Pro von Apple, das statis­tisch Daten­raten von 181,09 MBit/s (down) und 30,28 MBit/s (up) erwarten lässt. Das ist in alle Netze gemessen und dann gemit­telt. Das Apple iPhone 14 Pro Max weicht mit 177,98 MBit/s (30,50 MBit/s) nur gering­fügig ab. Kein Wunder, steckt doch - mobil­funk­tech­nisch gesehen - die gleiche Hard­ware darin.

Die Plätze 3 und 4 belegen iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max mit eben­falls nahezu iden­tischen Werten (148/21 MBit/s und der Platz 5 ging das OnePlus 9 Pro 5G mit 140/21 MBit/s also ähnlich dem Modell aus Cuper­tino, Kali­for­nien.

Sony führt in Japan

In Japan liegen Sony mit dem Xperia 1 II 5G und Samsung mit dem Galaxy S20 5G. Es folgen Sony Xperia 1 IV, Sony Xperia 1 III 5G und das iPhone 14 Pro Max. Die durch­schnitt­liche Höchst­geschwin­dig­keit in Japan betrug 224,68 MBit/s im Down­load, dagegen enttäuscht der Upload mit 9,86 MBit/s. Das iPhone schaffte hier im Upstream immerhin 15,69 MBit/s.

Werfen wir einen Blick auf die Phil­ippinen, hier rangieren Samsung und Huawei vor Xiaomi. Samsung ist auf Platz 5, Apple ist nicht darunter.

Sofort 5G kaufen?

Wer nun in den Laden stürmt, um das letzte 5G-Schnäpp­chen zu erwi­schen, sollte sich vorher kundig machen, ob und wie weit 5G im eigenen Umfeld schon ausge­baut ist und welcher der aktuell drei Netz­betreiber welche Versor­gungs­qua­lität vor Ort bieten kann.

Dann ist zu prüfen, ob der eigene Vertrag für 5G frei­geschaltet ist oder frei­geschaltet werden kann - z.B. durch einen Tarif­wechsel. Auch der Erwerb einer Zweit­karte in einem anderen Netz könnte hilf­reich sein, denn moderne Geräte haben meist Platz für zwei (oder mehr) SIM-Karten, teil­weise auch als eSIM.

Wer schon länger kein neues Gerät mehr gekauft hat, nutzt viel­leicht noch eine SIM-Karte im Mini- oder Micro-Format. Es ist zu prüfen, ob sich das in eine Nano-SIM verwan­deln lässt, oder ob ein SIM-Karten-Tausch notwendig ist.

Der sollte bei den aller­meisten Anbie­tern kostenlos sein, andern­falls wäre zu prüfen, ob man nicht die Gele­gen­heit nutzt, den Anbieter zu wech­seln. Ratschläge und Tipps finden Sie auf unseren Tarif­seiten.

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