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Sunrise versorgt mehr als 248 Orte mit schnellem 5G

Der Schweizer Mobil­funk­anbieter Sunrise nimmt für sich in Anspruch, das "erste" 5G-Netz gestartet zu haben. 248 Orte gelten bereits als versorgt (besser als 80 Prozent), auch als "letzte Meile", wo Leitungen fehlen.
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Die Schweiz gehört zu den welt­weit ersten Ländern mit öffent­lich nutz­barem 5G-Mobil­funk. Einer der drei dort aktiven Netz­betreiber ist das Unter­nehmen "Sunrise", das jetzt unter dem Slogan "5G for People" über 248 Ortschaften als mit "5G versorgt" vermeldet.

Diese 248 Orte (Stand Ende Juni 2019) liegen quer über die Schweiz verteilt. 5G sei - so Sunrise - so ausge­baut, dass immer die maxi­male Geschwin­digkeit ange­boten werden könne. Dabei habe man bei der Zahl 248 nur Städte oder Orte gezählt, die schon mit über 80 Prozent der Bevöl­kerung mit 5G abge­deckt sind.

Glas­faser durch die Luft

Als erster Anbieter in Europa will Sunrise den brandneuen 5G-Mini-Router des Smartphone-Pioniers HTC auf den Markt bringen.Als erster Anbieter in Europa will Sunrise den brandneuen 5G-Mini-Router des Smartphone-Pioniers HTC auf den Markt bringen. Sunrise nutzt sein 5G-Netz nicht nur als klas­sisches Mobil­funk­netz, sondern auch als „Glas­faser durch die Luft“, um lang­same Fest­netz­leitungen zu ersetzen, wo es noch keine Glas­faser­anbin­dung gibt. In der ersten Phase wurden zum größten Teil bereits bestehende Antennen-Stand­orte umge­baut.

Dabei gibt es 5G bei Sunrise in der Schweiz erst seit April dieses Jahres. Da wurde das Netz mit ausge­wählten Kunden in Betrieb genommen und Sunrise sieht sich als erster 5G-Anbieter in der Schweiz und in Europa.

Olaf Swantee ist Chef des Schweizer Netzbetreibers Sunrise, der teilweise zur deutschen Freenet AG gehört.Olaf Swantee ist Chef des Schweizer Netzbetreibers Sunrise, der teilweise zur deutschen Freenet AG gehört. Seitdem habe das Unter­nehmen den Vorsprung weiter ausge­baut. Sunrise unter­scheidet dabei nicht zwischen „schnellem“ und „breitem“ 5G. "Unsere Kunden wollen eine gute und schnelle 5G Abde­ckung und das bieten wir ihnen", stellt Olaf Swantee, CEO von Sunrise, fest.

Sunrise setzt beim 5G-Ausbau auf Geschwin­digkeiten von bis zu 2 GBit/s und zugleich auf eine möglichst hohe Abde­ckungs­qualität.

Punk­tuell werden noch mehr als diese 248 Städte/Orte mit 5G abge­deckt, beispiels­weise darunter auch Teile von großen Städten wie Zürich. Wer wissen möchte, ob 5G verfügbar ist, kann das auf der Abde­ckungs­karte von Sunrise abfragen. Viele bereits abge­deckte Orte liegen außer­halb der Ballungs­zentren, um die Kunden ohne Glas­faser­anschluss bis in die Haus­halte mit schnellem 5G-Internet, der „Glas­faser durch die Luft“ zu versorgen.

Großes Angebot an 5G-Geräten

Bei Sunrise kann beispielsweise das Samsung Galaxy S10-5G günstig mit einem Vertrag gekoppelt werden.
Bei Sunrise kann beispielsweise das Samsung Galaxy S10-5G günstig mit einem Vertrag gekoppelt werden.
Seit Anfang April können Sunrise 5G-Kunden die "Sunrise Internet Box 5G2 nutzen, das ist ein Mini-Router (MiFi), der über ein einge­bautes WLAN den PC, Laptops, Tablets oder Smart­phones einfach mit schnel­lerem Internet versorgt. Dabei sollte der Abstand zum Router nicht zu groß sein, um möglichst wenig Geschwin­digkeits­verluste durch WLAN zu haben.

Wo das 5G-Netz schon verfügbar ist, können auch 5G-fähige-Smart­phones von der neuen Mobil­funk­genera­tion profi­tieren, was sich beispiels­weise in schnel­lerem Surfen, mit schnel­leren Reak­tions­zeiten der Apps und Video­strea­ming, bemerkbar macht. Als nächstes wird Sunrise erst­malig in der Schweiz und in Europa den HTC 5G Hub auf den Markt bringen, der "super­schnelle" 5G-Verbin­dungen mit bis zu 2 GBit/s unter­wegs möglich machen soll.

Schweiz­weite Versor­gung bis Jahres­ende

Sunrise plant, die Schweizer Bevöl­kerung bis zum Jahres­ende in allen Regionen mit 5G zu versorgen. Dabei sollen Geschwin­digkeiten von bis zu 2 GBit/s Stan­dard sein.

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