Runde 100

5G-Auktion: Zwei-Milliarden-Marke geknackt

In der 100. Runde der 5G-Auktion haben die Netzbetreiber und Bewerber erstmals mehr als Zwei Milliarden Euro für die Frequenzblöcke geboten. Wo der Bieterwettstreit endet, ist noch völlig offen.
Von dpa /
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Die Auktion von 5G-Mobil­funk­frequenzen spült wie erwartet mehrere Milliarden Euro in die Staatskassen. Die Höchstgebote der vier teilnehmenden Firmen durchbrach heute Nachmittag in der 100. Versteigerungsrunde die Zwei-Milliarden-Marke, wie aus der Webseite der Bundesnetzagentur hervorgeht.

Bei der Auktion ist noch kein Ende absehbar - sie könnte noch mehrere Wochen andauern. Experten schätzen die Gesamterlöse für den Staat auf drei bis fünf Milliarden Euro. Der Bund will das Geld in die Digitalisierung stecken.

2-Gigahertz-Frequenzblöcke besonders begehrt

Eine 5G-Antenne der TelekomEine 5G-Antenne der Telekom Neben den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica nimmt auch der Neueinsteiger 1&1 Drillisch teil. 5G steht für die 5. Mobilfunkgeneration, der Technologiestandard ist vor allem für die Industrie sehr wichtig.

Besonders begehrt sind 2-Gigahertz-Frequenzblöcke, deren Höchstgebote bei bis zu 109 Millionen Euro lagen. Bei den 3,6-Gigahertz-Blöcken, die eine geringere Reichweite haben, lag das Maximalgebot nur bei 51 Millionen Euro. Alle vier Firmen hatten eine Vielzahl an Höchstgeboten auf die insgesamt 41 Blöcke abgegeben. Wer die Nase vorn hat, lässt sich noch nicht sagen, da jedes Gebot jederzeit noch überboten werden kann.

Nach Runde 81 überstieg die Summe der Höchstgebote erstmals eine Milliarde Euro. Um die Frequenzauktion geht es auch in unserem Editorial: Gebt Drillisch die Frequenzen!

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