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connect Netztest: Darum ist 1&1 besser als die Telekom

Nur 8 Punkte liegt 1&1 im Festnetz-Test der connect vor der Telekom. Wir zeigen Ihnen, was den Unterschied für die Tester ausgemacht hat.
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Platz 1 für 1&1: Das sind die GründePlatz 1 für 1&1: Das sind die Gründe 1&1, Telekom und jetzt wieder 1&1: Das sind die Sieger des connect Festnetz-Tests der vergangenen drei Jahre. Als 1&1 das erste Mal auf das Siegertreppchen stieg, feierte sich der Anbieter mit einem Werbespot, in dem man die Telekom aufs Korn nahm und eine Preisverleihung simulierte, bei dem es zunächst so schien, als würde die Telekom gewinnen, dann aber der Vertreter von 1&1 den Pokal hochhielt - sehr zum Verdruss der Telekom. Schließlich kaufte 1&1 nur Leitungen anderer Anbieter - auch der Telekom - ein und "klebte" den eigenen Namen darauf. Bei der Telekom, so hörte man damals, soll bereits ein Gegenspot in Arbeit gewesen sein, die den 1&1-Mitarbeiter zeigen sollte, wie er Router der Telekom mit einem 1&1-Aufkleber beklebt. Veröffentlicht wurde dieser Werbespot nie und ein Jahr später gewann die Telekom den Festnetz-Test. Nun ist also der Reseller 1&1 auf Platz Eins, der inzwischen mit der aufgekauften Versatel in Teilen auch eigene Anschlüsse hat und ein eigenes Kernnetz betreibt. Was gab den Ausschlag für das aktuelle Testergebnis?

Das überzeugte die Tester von 1&1

428 Gesamtpunkte sind für die connect ein "sehr gut" und das Ergebnis von 1&1. Nur 8 Punkte weniger erzielte die Telekom. 420 Punkte - und die Note "gut". Den geringen Vorsprung holte man sich am Unternehmenssitz in Montabaur vor allem in den Disziplinen Daten und Video. Hier überzeugte 1&1 vor allem durch sehr gute Antwortzeiten und Upload-Übertragungsraten in den hohen Bandbreitenklassen. Dabei kam im Test auch ein 200-MBit/s-Glasfaser-Anschluss zum Einsatz, der höchstwahrscheinlich im eigenen Netz geschaltet war. Auch bei der Telekom war ein FTTH-Anschluss zum Vergleich gebucht worden.

1&1 habe zudem die schnellsten Gaming-Pings erzielt und überzeugte die Tester mit den besten Leistungen bei Web-Services und Web-TV. An den Anschlüssen kam der 1&1 Business Server zum Einsatz, ein Router der auf der FRITZ!Box 7580 basiert.

So schnitt die Telekom ab

Der Redaktion der Zeitschrift gefiel bei der Telekom vor allem die Sprachqualität, die nur noch bei der lokal agierenden M-net besser gewesen sei. Sowohl bei der IP-Telefonie als auch bei der besten Sprachqualität zu Mobilfunknetzen überzeugte die Telekom. Ein gemischtes Bild habe sich hingegen bei den Datendiensten ergeben. Während es bei 100-MBit/s-Anschlüssen gute Upload-Raten gegeben habe, hätte die Telekom bei den Anschlussklassen 20, 25 und 50 MBit/s beim Upload nicht überzeugen können. Bei den Themen Gaming-Ping und Web-TV konnte die Telekom punkten - aber eben nicht genug. In beiden Disziplinen wurde man zweiter.

So reagiert 1&1 auf den Sieg

In Montabaur freut man sich über den ersten Platz auf dem Treppchen. "Zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Jahren konnten wir uns im Test der connect deutschlandweit durchsetzen und mit unserer Leistung überzeugen. Das beweist die beständig hohe Qualität unserer Produkte und Services, sagt Martin Witt, CEO der 1&1 Telecommunication SE. Grundlage des Erfolges sei die optimale Abstimmung der Prozesse im Netz. "Hinzu kommt, dass wir über das zweitgrößte Glasfasernetz Deutschlands verfügen und verlässlich hohe Bandbreiten produzieren."

Wie schnell muss der eigene Anschluss sein?

Die connect hat erstmals verschiedene Anschlussklassen getestet. Von 8 über 16 und 50 MBit/s hin zu 100 und 200 MBit/s war alles dabei. Doch welche Anschluss-Geschwindigkeit ist für welchen Nutzungstyp sinnvoll? Wir zeigen es Ihnen.

2015: Die Werbeschlacht zwischen Telekom und 1&1

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