Zwischenbilanz

100 Tage Behördenruf 115: Betreiber sind zufrieden

Sechs von zehn Anrufern soll sofort geholfen werden
Von Steffen Herget
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Am 24. März ist der Testbetrieb des Behördenrufs unter der Nummer 115 gestartet, jetzt haben die Betreiber eine Bilanz für die ersten 100 Tage gezogen. Dabei wurde sogar eine Übererfüllung des Serviceversprechens festgestellt. 80 Prozent der Anrufe seien innerhalb von 30 Sekunden angenommen worden, 6 von 10 Anrufern konnte sofort geholfen werden. Am häufigsten gefragt waren Themen wie Ausweisangelegenheiten, Führerschein, Elterngeld, Wohngeld, Hundesteuer, Finanzamt, Rente, Schwerbehindertenausweis, KFZ-Wesen oder "Schweinegrippe". Mittlerweile können 10 Millionen Bundesbürger die 115 nutzen, weitere Regionen kommen hinzu.

Ein erster Test der teltarif-Redaktion hatte am Starttag recht lange Wartezeiten zu Tage gefördert. Einen Monat nach dem Start hatte ein zweiter Test ergeben, dass etwa die Wartezeiten deutlich kürzer geworden sind als zu Anfang und die Mitarbeiter an der Hotline freundlich und kompetent waren. Anfang Juni wurden allerdings Klagen der Rufnummern-Betreiber laut, die Nutzung des 115-Dienstes sei rückläufig.

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