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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 11.03.2010 |
Das Internet ist ein Abbild der Gesellschaft: Neben einer großen
Masse an vernünftigen Nutzern gibt es eben auch einige Unvernünftige.
Die meisten der Unvernünftigen sind wiederum harmlose Spinner, einige
wenige sind aber knallharte Psychopathen, die sich am Leid anderer
erfreuen. Besonders eklig wird es, wenn zur Befriedigung der
Sensationslust von Pädophilen kleine Kinder leiden müssen. Und so ist
es nicht verwunderlich, dass es nicht nur in unserem Land einen breiten
gesellschaftlichen Konsens gibt, dass Kinderpornographie nicht ins
Netz gehört.
Doch nur, weil etwas nicht sein soll, heißt das noch lange nicht, dass es nicht ist. Und so finden sich im Netz Server mit Bildern und Videos, die den sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen. Wird ein solcher Server von den Strafverfolgungsbehörden entdeckt, verlangen diese in der Regel vom Betreiber oder Provider die Abschaltung. Doch oft genug scheitern Polizei und Staatsanwaltschaft daran, dass die Betreiber in solche Länder ausweichen, wo sie vor Verfolgung sicher sind. Die Frage ist: Wie kann man den Abruf der Inhalte dennoch verhindern, wenn man nicht einfach beim Server den Stecker ziehen kann? Als Lösung soll die elektronische Übersetzung eines seit Jahrhunderten bewährten Prinzips zum Einsatz kommen: An der Grenze abfangen. Internet-Sperren, bereits zwischen dem Familienministerium und einigen großen Providern vereinbart, sollen die Nutzer, falls sie eine verbotene Seite anklicken, auf eine STOP-Seite mit Ermahnungen umleiten.
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
Auswirkungen derzeit gering
Vor allem: Wachsam bleiben! Weitere Editorials
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