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ZTE Grand X In im Test: Zweites Android-Handy mit Intel-Chip

17.02.2013
17:12

Mittelklasse-Smartphone mit ordentlicher Leistung

Inhaltsverzeichnis:

1. Grand X In im Test
2. Langsame Kamera mit 8 Megapixel
Mit dem ZTE Grand X In ist seit einigen Tagen das zweite Smartphone mit dem neuen Intel-Prozessor Atom Z2460 erhältlich. Das Smartphone des chinesischen Herstellers folgt auf das Motorola Razr i, das im Test eine durchaus gute Figur gemacht hat. Mit einem Preis von unter 250 Euro ohne Vertrag ordnet sich das Handy aus dem Reich der Mitte etwas niedriger ein und zielt eher auf die Smartphone-Mittelklasse. Wir haben das ZTE Grand X In im Test untersucht und in relevanten Bereichen mit dem Motorola Razr i verglichen.
ZTE Grand X IN 4GB
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ZTE Grand X In im Test
ZTE Grand X In im Test
Das ZTE Grand X In steckt in einem Kunststoff-Gehäuse mit Metallrahmen, das vergleichsweise nüchtern und ein wenig langweilig im Design daher kommt. Auf der leicht gummierten und strukturierten Rückseite, die gut in der Hand liegt, prangt neben dem ZTE-Logo auch das bekannte "Intel inside"-Zeichen. Die Verarbeitung des China-Smartphones ist recht ordentlich, auch wenn es hier und da ein klein wenig knarzt. Interessant: Die hintere Abdeckung, die sich recht schwer lösen lässt, hat zwei Öffnungen für Lautsprecher, verbaut ist allerdings nur ein Lautsprecher auf der linken Seite. Außerdem verbergen sich unter der Abdeckung der wechselbare Akku sowie die Slots für SIM- und MicroSD-Karte. Das knapp 1 Zentimeter dicke ZTE Grand X In ist mit 141 Gramm kein Leichtgewicht, aber hat für diese Größe auch nicht zu viel auf den Rippen.

Ordentliches Display

ZTE Grand X In offen
ZTE Grand X In offen
Das 4,3 Zoll große Display des Grand X In löst 960 mal 540 Pixel auf. Der Bildschirm bietet eine gute Leistung, Farben und Helligkeit stimmen. Erst wenn das Display aus extremen Winkeln von der Seite betrachtet wird, verwaschen die Kontraste und Farben. ZTE hat zwar weder ein IPS- noch ein AMOLED-Display verbaut, bietet aber für diese Preisklasse hier eine wirklich gute Leistung. Einzig die Bedienung mit den Fingern macht ab und an kleinere Probleme, nicht immer werden die Berührungen des Anwenders auf dem Touchscreen sofort umgesetzt, ab und an muss doppelt getoucht werden.

Der verbaute Prozessor vom Typ Intel Atom Z2460 mit 1,6 GHz entstammt der Medfield-Baureihe und kommt mit einer etwas schnelleren Taktfrequenz auch im Motorola Razr i zum Einsatz. Dank Hyper-Threading kann der Single-Core-Prozessor zumindest zwei Prozesse parallel ausführen. Bei der alltäglichen Nutzung des Smartphones zeigt sich, dass das ZTE Grand X In nicht ganz so flüssig reagiert wie aktuelle High-End-Handys und auch das Razr i. Beim Start von Anwendungen gibt es kurze Verzögerungen, und auch die Navigation in den Menüs flutscht nicht so reibungslos wie bei anderen - und teureren - Android-Smartphones.

Benchmark-Ergebnisse zementieren guten Mittelklasse-Eindruck

Ergebnis Quadrant Benchmark
Ergebnis Quadrant Benchmark
Den subjektiven Eindruck der nicht ganz so hohen Geschwindigkeit des Grand X In zementieren auch gängige Benchmark-Tests. Sowohl im Quadrant-Benchmark als auch im Test von AnTuTu landet das Android-Smartphone von ZTE im Mittelfeld und liegt etwa auf der Höhe von Handy-Modellen, die vor gut einem Jahr im High-End-Bereich vertreten waren. Die Geschwindigkeit könnte sich allerdings mit einem Android-Update steigern lassen. ZTE installiert beim Grand X In Android 4.0 Ice Cream Sandwich, die neueren Versionen sind generell performanter. Android 4.2 Jelly Bean könnte allerdings für ein Platzproblem sorgen, denn auf dem ZTE Grand X In ist der interne Speicher nicht besonders üppig ausgefallen. Dem Anwender stehen nur rund 1,5 GB zur Verfügung, der Rest der insgesamt 4 GB wird vom Betriebssystem belegt. Immerhin lässt sich die Kapazität mit Hilfe einer Speicherkarte erweitern.

Auf der zweiten Seite erfahren Sie unter anderem, wie uns die Kamera und der Akku gefallen haben und welches Fazit wir zum ZTE Grand X In ziehen.

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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre