Messaging

yuilop: Gratis-SMS und Community-Chat per Handy und Tablet

Der neue Messaging-Dienst des simyo-Gründers im ersten Test
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Kostenlosen SMS-Versand sowie kostenfreie geschlossene Community-Chats verspricht die neue Smartphone- und Tablet-App von yuilop. Dazu werden die Mobilfunk- und Internet-Dienste in einer Benutzeroberfläche zusammengeführt und mit dem Adressbuch des Handys oder des Tablets sowie mit bestehenden Facebook-Kontakten verknüpft. Die Handy-Anwendung geht heute in einer Beta-Version an den Start und steht ab sofort zum Download für mobile Endgeräte mit Android bereit. Weitere Versionen der App sollen schon bald für weitere Smartphone- und Tablet-Betriebssysteme herauskommen. Finanziert wird der neue Messaging-Dienst über Bannerwerbung und gelegentliche, direkt an den Nutzer gerichtete Angebote. Wir hatten die Gelegenheit, die App von yuilop in einer Alpha-Version vorab zu testen.

Kostenfreie Nutzung nur bei bestehendem Datentarif

yuilop: Gratis-SMS und Community-Chat per Handy und Tabletyuilop befindet sich noch im Beta-Status Kostenfrei ist die Nutzung der yuilop-App natürlich nur bedingt: Da für den Download der Anwendung und für die Nutzung der yuilop-App eine Internetverbindung notwendig ist, fallen dafür Datenübertragungskosten an. Nur wer bereits einen ausreichend bemessenen Datentarif eines Mobilfunkanbieters gebucht hat oder den Internetzugang an einem frei zugänglichen WLAN-Hotspot herstellt, zahlt keine weiteren Kosten für die Nutzung von yuilop.

In jedem Fall gratis sind hingegen die SMS-Mitteilungen, die an beliebige Handys versendet werden können. Diese Mitteilungen werden allerdings ebenfalls erst über die Internetverbindung des Handys an den yuilop-Server gesendet und erst von dort als herkömmliche SMS weitergeleitet. Ohne Datentarif funktioniert also auch die SMS-Anwendung von yuilop nicht.

Die Gratis-SMS stehen allerdings nur in Verbindung mit der yuilop-plus-Option zur Verfügung. yuilop plus ist zwar ebenfalls kostenlos, zur Nutzung benötigen interessierte Anwender aber einen Registrierungscode, der zunächst nur über ein Einladungssystem von bestehenden yuilop-Nutzer erhältlich ist. Später können diese Registrierungscodes für yuilop plus über die E-Mail-Adresse ichwill@yuilop.com angefordert werden. Grund für dieses Vorgehen dürften Kapazitätsaspekte sein.

Schutzmaßnahme gegen SMS-Massenversand und Spam

yuilop: Gratis-SMS und Community-Chat per Handy und TabletDie yuilop-App ordnet sich ein Wer sich für yuilop registriert, erhält eine zweite Mobilfunk-Rufnummer, die quasi als "virtuelle SIM" funktioniert. Nur der SMS-Versand über diese spezielle yuilop-Rufnummer ist kostenfrei. Zur Auswahl sollen Rufnummern von allen deutschen Netzbetreibern stehen. Wer über seine herkömmliche Handy-Rufnummer Kurznachrichten versendet, zahlt den üblichen SMS-Preis seines Mobilfunktarifs. Kosten fallen auch für den Empfänger einer solchen Nachricht an, wenn dieser auf die SMS-Mitteilung antwortet. Allerdings zahlt er dafür den üblichen SMS-Preis seines Handy-Tarifs und keine höheren Kosten wie bei einer Premium-SMS.

Für den Versand von SMS-Mitteilungen hat yuilop eine Schutzmaßnahme gegen den Massenversand von kostenlosen Kurznachrichten und SMS-Spamming eingebaut. Wie bei einem Online-Spiel zeigt ein Balken im Menü den verbleibenden "Energiestand" für den Versand von Mitteilungen im Inland an. Das SMS-Guthaben regeneriert sich aber auch automatisch wieder mit der Zeit.

In der yuilop-App werden die einzelnen SMS-Konversationen und Online-Chats jeweils in einer zusammenhängenden Übersicht dargestellt. Icons zeigen dem Nutzer dabei an, über welchen Kommunikationskanal ein Kontakt im Adressbuch zu erreichen ist und über welchen Weg eine Konversation erfolgt ist.

Auf der zweiten Seite lesen Sie, wer hinter yuilop steht und welcher Erweiterungen für seine App das Unternehmen plant.

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