Allen
Web-Radios ist gemeinsam, dass sie auf Datenbanken im
Internet zugreifen. So nutzen manche Geräte etwa
die Datenbank des amerikanischen Unternehmens
vTuner, die auch unabhängig von WLAN-Radios jederzeit im
Internet abrufbar ist. Ein Konkurrent von vTuner ist das englische
Unternehmen
Reciva.
Auch hier ist die Sender-Datenbank kostenlos online abrufbar. Auf den
Portalen können die Radiohörer ihr Gerät registrieren und beispielsweise noch
nicht vorhandene Streams nachtragen - das Internetradio kommuniziert mit dem
Webportal.
Internetportale arbeiten mit Geräten zusammen

Terratec Noxon
Einige Geräte arbeiten auch Hand in Hand mit dem
Internetportal von Frontier Silicon zusammen. Auch hier kann man den
Empfänger registrieren und anschließend Listen mit den
Lieblingsradiostationen erstellen. Auch das Hinzufügen von neuen
Sendern ist möglich, diese werden in einer Liste im Menü der Webradio-Empfänger
gespeichert. Frontier Silicon aktualisiert das Portal
ständig durch neue Stationen, die via Update auf die Geräte aufgespielt werden.
Sobald die Internetradio-Funktion ausgewählt wird, schließt sich der Tuner
automatisch an das Internetportal an und prüft, ob es ein Update gibt. Dieses
wird nach einer Bestätigung des Users aufgespielt.
Einziges Manko: Sollten vTuner, Reciva oder Frontier Silicon - aus
welchen Gründen auch immer - eines Tages ihren Dienst einstellen, ließen sich
keine Updates mehr auf die WLAN-Radios aufspielen oder im schlimmsten Fall
die Geräte gar nicht mehr nutzen, es sei denn, die Hersteller gehen Verträge
mit einem neuen Webportal ein und aktualisieren die Firmware. Ein kleines
Risiko besteht also immer beim Kauf eines Internetradio-Empfängers.
Internet-Radios sind aber heute nicht mehr nur auf den Empfang von Web-Radio
beschränkt, sondern werden von den Herstellern mit zahlreichen Zusatzfeatures ausgerüstet.
Was die Internet-Radio-Produzenten bieten, erfahren Sie in unserem
Hintergrundbericht zu den zusätzlichen Features von Internet-Radios.
WLAN-Ratgeber im Überblick