Plug&Play

Der Telekom-WLAN-Hotspot zum Selbstaufbauen ist da

Wer ein Café, Restaurant oder Geschäft betreibt, kann seinen Kunden nun einen Telekom-WLAN-Hotspot anbieten. Die Telekom hat ein entsprechendes Angebot gestartet.
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Plug&Play-Router der TelekomPlug&Play-Router der Telekom Zur CeBIT im vergangenen Jahr hatte die Telekom ein "HotSpot Plug’n’Play"-Paket angekündigt. Mit ihm sollten Geschäftsinhaber die Möglichkeit bekommen, ihren Kunden einen Telekom-Hotspot anzubieten, ohne dass große und aufwändige Installationen wie in Hotels oder Bahnhöfen notwendig sind. Jetzt hat die Telekom das Paket auf den Markt gebracht - zu geringeren Kosten, als angekündigt.

"Wir machen das Leben für unsere Kunden damit einfacher und auch besser", so Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme. Die Kunden hätten damit ein WLAN-Netz auch im Buchladen, beim Baumarkt, im Café oder beim Schuhkauf, wenn die entsprechenden Geschäfte mitmachen.

Für die Nutzung wird ein Anschluss der Telekom mit mindestens 16 MBit/s Bandbreite sowie ein entsprechender Router benötigt. Die Inbetriebnahme soll schnell und unkompliziert sein: Es müssen nur zwei Kabel - das Netzwerkkabel und der Netzstecker - angeschlossen werden und der HotSpot Plug’n’Play konfiguriert sich von selbst. Der Datenverkehr weiterer Nutzer läuft getrennt von dem des Anschlussinhabers. Das heißt, für den Anschluss-Besitzer besteht kein Risiko durch die Nutzung Dritter. Um das WLAN zu nutzen, starten die Gäste ohne aufwändiges Log-in-Verfahren über die im Browser erscheinende Telekom-Webseite. Der Hotspot-Betreiber erhält zudem einen Hotspot-Aufkleber, mit dem er zum Beispiel am Schaufenster anzeigen kann, dass dort ein Telekom-Hotspot verfügbar ist.

Monatliche Kosten zusätzlich zum Anschluss

"HotSpot Plug’n’Play" ist für monatlich 19,95 Euro netto (23,74 Euro brutto) erhältlich, hinzu kommen einmalig 149 Euro netto (177,31 Euro brutto) für die Hardware. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate. Die Buchung kann online, über die Hotline oder im Telekom Shop erfolgen. Ursprünglich hatte die Telekom 39,95 Euro netto monatlich verlangen wollen - allerdings mit 99,95 Euro netto auch weniger für die Hardware. Zu diesen Kosten kommen dann noch die monatlichen Kosten für den möglicherweise ohnehin schon vorhandenen Telekom-Anschluss.

Zum Vergleich: Vodafone berechnet für eine ähnliche Lösung über sein Kabelnetz 35,69 Euro (brutto) monatlich ohne zusätzliche Kosten für Hardware oder Anschluss. Auch Bereitstellungskosten fallen nicht an, der Anschluss bietet bis zu 100 MBit/s im Downstream.

Übrigens: Die Telekom bietet auch kostenlos die Möglichkeit an, einen WLAN-Hotspot zu schalten. Hierbei handelt es sich um WLAN to Go, ein Feature der Original-Telekom-Router. Allerdings muss der Nutzer hier über Zugangsdaten für die Telekom-Hotspots verfügen.

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