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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
WLAN im ICE: Der rollende Hotspot im Test von teltarif.de23.10.2009
11:55 Beim Surfen am rollenden Hotspot kommt DSL-Feeling auf
Seit geraumer Zeit bietet die Deutsche Bahn AG
in Zusammenarbeit mit T-Mobile WLAN-Hotspots nicht nur in Bahnhöfen, sondern
auch an Bord verschiedener ICEs an. Auf diesem Weg sollen Reisende die Möglichkeit haben, die Zeit
im Zug sinnvoll zu nutzen. Zugangsdaten sind direkt im Hotspot-Portal erhältlich. Die Bezahlung
erfolgt per Kreditkarte.
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Zur Auswahl stehen ein 60-Minuten-Ticket für 8 Euro oder eine 30-Tage-Flatrate für 29 Euro. Wer einen Telekom-Tarif mit Zugang zu den WLAN-Hotspots des Unternehmens nutzt, kann auch die dafür gültigen Zugangsdaten für die rollenden Zugänge im ICE nutzen. Dazu gehören neben einigen Festnetz-Tarifen beispielsweise auch die Complete-Verträge für das Apple iPhone von T-Mobile. Alternativ können T-Mobile-Kunden auch einen WLAN-Zugang für ihren Vertrag ordern und die mobile Internet-Nutzung über die Handy-Rechnung bezahlen. Bislang nur einige Strecken versorgt
Nach Angaben der Deutschen Bahn sind die ICE-Strecken Dortmund - Düsseldorf - Köln (auch über Hagen und
Wuppertal), Köln - Frankfurt am Main (Flughafen), Frankfurt am Main - Stuttgart - München und Frankfurt
am Main - Hannover - Hamburg (Hauptbahnhof) derzeit mit dem Hotspot auf Rädern versorgt. ICE-Wagen, die
mit WLAN-Anlagen versorgt sind, werden dabei mit entsprechenden Logos gekennzeichnet.
Die Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion haben allerdings gezeigt, dass sich hin und wieder ein WLAN-fähiger Wagen auch auf anderen Strecken bewegt. Wo entlang der Strecke keine entsprechende Infrastruktur aufgebaut wurde, hat man allerdings auf diesen Fahrten nicht viel vom Hotspot auf Rädern. Immerhin die Infoseiten von Bahn und T-Mobile sind abrufbar - nebst dem Hinweis, die Verbindung zum Internet sei gerade unterbrochen. In einigen Fällen hat man jedoch Glück. Fährt man zum Beispiel von Frankfurt am Main über Fulda und Göttingen nach Berlin, so bewegt sich der Zug bis kurz vor Hildesheim auf der gleichen Strecke wie der ICE von Frankfurt nach Hamburg. Während einer Testfahrt konnten wir bis Hildesheim den Internet-Zugang nutzen. Danach standen nur noch die Infoseiten zur Verfügung. DSL-Feeling beim Surfen im ICEWir haben den Hotspot im ICE auf Fahrten zwischen Frankfurt am Main und Köln sowie zwischen Frankfurt und Hamburg getestet. Dabei funktionierte der mobile Internet-Zugang zwischen Frankfurt und Köln besonders gut. Beim Surfen kam durchaus DSL-Feeling auf, auch wenn der Datendurchsatz nicht konstant gut war. So konnten Internetradio-Programme selbst mit niedriger Übertragungsrate nicht durchgehend ohne Aussetzer gehört werden. Exakte Daten zu Download-Raten oder Latenz-Zeiten sind kaum möglich, da man es immer nur mit Momentaufnahmen zu tun hat und sich die Performance auf der Strecke häufig ändert.
Mehr zu den Erfahrungen mit dem rollenden Hotspot und zu Alternativen lesen Sie auf
Seite 2.
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