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Berlin: Firma aus Franken baut WLAN-Netz

Das fränkisches Unternehmen ABL Social Federation hat den Zuschlag für den Aufbau eines für Nutzer kostenfreien WLAN-Netzes in Berlin erhalten.
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Das kostenlose WLAN-Netz in Berlin soll endlich kommenDas kostenlose WLAN-Netz in Berlin soll endlich kommen Für viele Berliner und Gäste der Hauptstadt wird der kostenfreie Internet-Zugang über WLAN hoffentlich bald Realität. Ein junges Unternehmen aus dem fränkischen Fürth, ABL Social Federation, hat den Zuschlag für das Projekt bekommen, wie die Senatskanzlei heute mitteilte.

Mit der Firma werde man nun in die Vertragsverhandlungen eintreten, sagte Staatskanzleichef Björn Böhning. "Die Firma wird mehrere hundert Standorte mit einem zeitlich unbegrenzt kostenfrei nutzbarem WLAN ausstatten", erläuterte er. Die Funknetze sollen nicht nur in der Innenstadt eingerichtet werden, sondern in allen Bezirken, die Interesse anmelden.

Bis Jahresende 650 Hotspots

"Bis Jahresende wollen wir in Berlin 650 Hotspots installiert haben", sagte ABL-Technik-Chef Benjamin Becker. "In jede Richtung wirkt ein Hotspot etwa 250 Meter." Als Standorte gedacht sind öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Bibliotheken und Bürgerämter. Zur Finanzierung des öffentlichen Internet-Zugangs wird laut Bild und B.Z. zu Beginn der Nutzung Werbung zu sehen sein, aber nicht länger als zehn Sekunden.

Im Dezember vergangenen Jahres startete die Senatskanzlei das Projekt "Freies WLAN für Berlin". Interessenten konnten sich hierbei für die Nutzung der von den Bezirken und der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) angebotenen Standorte bewerben – mit finanzieller Förderung durch das Land Berlin. Ziel des Projektes ist es, die Anzahl kostenfrei nutzbarer WLAN-Hotspots in der Stadt zu erhöhen und damit die digitale Infrastruktur Berlins weiter auszubauen.

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