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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.05.2013 |
Lederhandschuhe von Winterfinger für den Touchscreen im Test06.01.2013
16:48 Smartphone und Tablet auch bei Minusgraden bedienen
Von Alexander Kuch
Wer im kalten Winter draußen für das Smartphones die Hände aus der Tasche nehmen muss, riskiert halb gefrorene Finger. Die edlen Lederhandschuhe der Firma Winterfinger schaffen Abhilfe - doch der Luxus hat seinen Preis.
Vor rund einem Jahr haben wir bereits ein Konkurrenzprodukt getestet: In unserem Artikel Smartphone im Winter: Handschuhe für Touchscreens im Test haben wir die Stoffhandschuhe von iGlove vorgestellt, die rund 20 Euro kosten und bei denen das Smartphone mit den leitfähigen Fingerspitzen von Daumen, Zeige- und Mittelfinger bedient werden kann. Die Handschuhe erfüllen auch nach über einem Jahr im Alltagseinsatz immer noch ihre Aufgabe. Allerdings zeigen sie erste Verschleißerscheinungen und wärmen nach unserem Gefühl bei Außentemperaturen von bis maximal minus drei Grad. Stolzer Preis für Lederhandschuhe von Winterfinger
Die Handschuhe sind in einem schwarzen Karton verpackt. Nach dem Auspacken fällt als erstes die hochwertige Verarbeitung auf. Das Obermaterial ist zu 100 Prozent Lamm-Nappaleder, das Innenfutter besteht zu 100 Prozent aus Wolle. Die Leitfähigkeit der Lederhandschuhe wird durch das so genannte TouchTec-Verfahren gewährleistet. Dabei wird das komplette Ledermaterial mit Hilfe eines patentierten Nanotechnologie-Verfahrens beschichtet und dadurch leitfähig gemacht. Soviel Technik, Komfort und Design haben allerdings ihren Preis: Winterfinger verlangt für ein Paar Lederhandschuhe stolze 99,95 Euro zuzüglich 2,95 Euro Versandkosten. Handhabung, Alltagseinsatz und Pflege
Selbst wenn die Handschuhe nicht ganz passgenau anliegen, ist eine Bedienung möglich. In unserem Fall (Größe M) lagen die Handschuhe prinzipiell recht eng an, die Finger der Handschuhe waren aber etwa zwei Millimeter zu lang. Trotz der Luft, die sich zwischen Zeigefinger und Handschuh befand, reagierte das Smartphone in unserem Test zuverlässig auf jede Berührung. Trotzdem empfehlen wir, die Größe der Handschuhe so auszuwählen, dass diese möglichst eng anliegen, vor allem an den Fingern. Sind die Handschuhe zu groß, ist eine Vertippgefahr auf kleineren Smartphone-Tastaturen durchaus gegeben. Sind die Handschuhe zu klein, dann leidet schnell der Tragekomfort darunter, weil die Handschuhe sich aufgrund des Ledermaterials nicht so flexibel an die Handform anpassen wie Stoff-Handschuhe. Winterfinger verspricht allerdings, dass dies nach einer längeren Tragezeit auch bei den Lederhandschuhen passieren soll - der bisher eher milde Winter gab uns allerdings kaum Anlass, die Handschuhe länger zu tragen. Ein echter Nachteil gegenüber Stoffhandschuhen ist die Tatsache, dass der Anwender die Lederhandschuhe nicht waschen kann. Winterfinger nutzt diese Gelegenheit dazu, dem Kunden zusätzlich zu den Handschuhen auch gleich ein spezielles Lederpflegemittel anzubieten - dies kostet pro Flasche 9,95 Euro. Das Pflegemittel enthält Lanolin-Lederöle und Carbonharze und soll geruchs- sowie farbneutral sein. Zusammenfassung: Der direkte Vergleich mit den Stoffhandschuhen
Bei der Passgenauigkeit, der Pflegemöglichkeit und beim Preis bleiben allerdings die Stoffhandschuhe unangefochten. Nach einigen Wochen der Nutzung lassen sich die Stoffhandschuhe im Waschbecken mit einem milden Handwaschmittel selbst reinigen - nur schleudern sollte man sie aufgrund der eingewobenen Metallfäden nicht. Allerdings zeigen sie nach einem Jahr erste Abnutzungserscheinungen. Anzeige:
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