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280 statt 30 Euro: Windows 8 wird nächste Woche deutlich teurer

Die günstigen Einführungspreise gelten nur noch bis Ende Januar
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Windows 8 wird deutlich teurerWindows 8 wird deutlich teurer Wer sich das neue Windows 8 generell besorgen will, aber noch nicht ganz sicher ist, sollte sich mit der Entscheidung beeilen. In weniger als einer Woche steigen die Preise für das neue Microsoft-Betriebssystem kräftig an, statt rund 30 Euro werden ab 1. Februar bis zu 280 Euro fällig. Die Einführungsphase von Windows 8 mit den günstigen Preisen ist damit beendet. Diesen Schritt hatte Microsoft bereits zum Start von Windows 8 im Oktober vergangenen Jahres angekündigt.

Im Detail sehen die Preise folgendermaßen aus: Noch bis Ende Januar kostet Windows 8 Pro als Upgrade 29,99 Euro. Dieser Preis gilt für die Download-Variante, die es künftig nicht mehr geben soll. Ab 1. Februar kostet Windows 8 Pro in Deutschland dann auf DVD stolze 279,99 Euro - fast das zehnfache des aktuellen Preises. Die etwas schlechter ausgestattete Version Windows 8 (ohne "Pro") wird generell erst ab Februar verkauft. Windows 8 in der Nicht-Pro-Version schlägt dann mit 119,99 Euro zu Buche. Es kann nachträglich auf die Pro-Version geupdatet werden, die Preise für das Upgrade liegen bei neuerlichen 119,99 Euro für die reine Download-Version oder 159,99 Euro mit Datenträger. Das Zusatzpaket Windows Media Center, das derzeit noch im Preis inbegriffen ist, kostet nach Ende der Einführungsphase einen Aufpreis von 9,99 Euro.

Künftige Rabatte nicht ausgeschlossen

Die Preissteigerungen für Windows 8 sind also durchaus heftig, allerdings nicht in Stein gemeißelt. Bei Microsoft weiß man durchaus um die Tatsache, dass die breite Masse der Kundschaft noch immer nicht ganz mit der neuen Oberfläche und den geänderten Abläufen in Windows 8 warm geworden ist. Der günstige Preis hat - zusammen mit dem Druck durch das bereits früh verkündete Ende der Einführungs­aktion - sicher dafür gesorgt, dass sich das neue System so schnell verbreitet hat. Zu den neuen Preisen dürften die wenigsten Privat­anwender freimütig zu Windows 8 greifen, solange nicht der Kauf eines neuen Rechners ansteht. Künftige Rabatt-Aktionen bei Microsoft direkt oder im Einzelhandel sind als recht wahrscheinlich.

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