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Windows 7: Fakten, Features und Empfehlungen für Wechsler08.08.2009
13:23 Nicht für alle Nutzer lohnt der Umstieg auf das neue Betriebssystem
Am 22. Oktober kommt wie berichtet Windows 7 in
Deutschland in die Regale. Kürzlich gab es schon die Möglichkeit,
sich die Home Premium Version für 50 Euro, also knapp 70 Euro unter dem
erwarteten Neupreis, zu sichern. Der Hype um
Microsofts neueste
Betriebssystemversion ist groß. Aber ist er auch gerechtfertigt? Ist der Umstieg lohnend?
Oder wartet erneut eine Enttäuschung auf den Nutzer, wie zur Veröffentlichung von Windows
Vista, dem Vorgänger von Windows 7?
nächste Seite: Suchmaschine Bing in Windows 7 integriert
Die Fakten zu Windows 7Anders als bei bisherigen Veröffentlichungen wird es keine Updates geben. Wer auf Windows 7 umsteigen möchte, muss das Betriebssystem komplett neu installieren und zuvor all seine Daten sichern. Dazu stellt Microsoft das Hilfsprogramm Easy Transfer bereit. Es nutzt einen USB-Stick als Zwischenspeicher. Microsoft wird mehrere unterschiedliche Versionen veröffentlichen, wovon drei in den Handel gelangen und zwei nur vorinstalliert, beziehungsweise als Teil eines Unternehmenspakets, erhältlich sein werden. Im Fachhandel wird es die Versionen Home Premium für knapp 120 Euro, Professionell für 285 Euro und Ultimate für 299 Euro geben. Möglicherweise erscheint auch eine Familienlizenz für bis zu drei PCs. Bisher hat Microsoft diese jedoch nur für den amerikanischen Markt angekündigt. Um ein komplett neues Betriebssystem handelt es sich nicht
Man kann aber davon ausgehen, dass große Hersteller zum Marktstart von Windows 7 passende Updates für ihre Produkte bereitstellen. Für Programme, die für Windows XP programmiert sind, gibt es eine virtuelle Umgebung, den XP-Modus, die allerdings bei der Windows-7-Variante Home Premium fehlt. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Wer schon heute testen möchte, ob ihn nach dem Umstieg Probleme erwarten, kann mit dem kostenlosen Programm Windows 7 Upgrade Advisor testen, ob es zu Programminkompabilitäten oder Treiberproblemen kommt. Das Programm kontrolliert auch, ob die Hardware den Anforderungen des neuen Betriebssystem genügt. Diese sind glücklicherweise geringer als beim Vorgänger Vista. Auf der Festplatte begnügt sich Windows 7 mit etwa 10 GB. Beim Arbeitsspeicher reicht 1 GB und auch die Anforderungen an die Taktrate des Prozessors sind mit 1 GHz erfreulich moderat. Wer alle grafischen Gimmicks nutzen möchte, benötigt eine DirectX-9.0-fähige Grafikkarte. Schön: Selbst auf einem betagten Pentium-4-PC ist flüssiges Arbeiten möglich. Das ist neu an dem Windows-Betriebssystem
Die Symbole aktiver Programme bekommen einen Rahmen und wirken wie ein Button. Ein weiteres Schaltfeld für geöffnete Anwendungen entfällt. Um zwischen den Programmen zu wechseln, klickt man nun auf das Symbol. Die Programmbuttons bekommen unterschiedliche Farben. Ruht die Maus über einem, erscheint ein kleines Vorschaufenster, das größer ist als jenes von Windows Vista. Schiebt man den Cursor auf die Miniaturansicht, erscheint das jeweilige Programm, während andere geöffnete Fenster mit einer Rahmenlinie angedeutet werden. Gibt es mehrere geöffnete Fenster eines Programms, blendet Windows 7 für jedes ein eigenes Vorschaufenster über dem Programmsymbol ein. Das funktioniert sogar für geöffnete Tabs im Internet Explorer. Zudem können die Vorschaufenster Steuerungsbutton, wie etwa für Mediaplayer, beinhalten. Aero Peek, Aero Snap und Aero Shake
Auf der folgenden Seite erfahren Sie, für welche Nutzer der Umstieg auf Windows 7 empfehlenswert ist.
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