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Windows 10: So möchte Microsoft Updates verbessern

Microsoft lässt sich bei Update für Windows 10 tiefer in die Karten schauen. Von diesen Änderungen profitieren Nutzer.
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Microsoft möchte mit neuer Offenheit punktenMicrosoft möchte mit neuer Offenheit punkten Microsoft optimiert die Update-Politik und kommuniziert stärker, welche Neuerungen die einzelnen Aktualisierungen für Windows 10 beinhalten. Zudem bietet der IT-Konzern Nutzern nun eine weitere Möglichkeit an, auf Vorabversion zuzugreifen.

Erst vor wenigen Stunden hatte der Konzern die Sicherheitsupdate-Sammlung KB 3135173 für das 10er-OS veröffentlicht und dabei erstmals einen Blick auf die neue Update-Historie ermöglicht. Hier protokolliert Microsoft genau, welche Änderungen die jeweiligen Patches beinhalten und sich auf das Betriebssystem auswirken.

Interessenten können das Update-Protokoll dabei auf einer gesonderten Seite einsehen, die allerdings derzeit nur in englischer Sprache vorliegt.

Doch welche Vorteile bringen diese neue Offenheit konkret für Nutzer? Zum einen lässt sich für Anwender so leichter nachvollziehen, ob ein bestehendes Problem durch eine Aktualisierung behoben wird oder nicht. Weiterhin müssen sich Nutzer nicht auf die kryptischen Details der regulären Update-Info verlassen.

Neue Möglichkeiten für Windows Insider

Zudem erweitert der Konzern sein Insider-Programm unter Windows 10 und Windows 10 Mobile. Während Anwender bislang nur auf einen Slow- und einen Fast-Ring zurückgreifen konnten, gibt es nun auch einen neuen Update-Zweig namens "Release Preview". Grundsätzlich bietet Microsoft über das Insiderprogramm Anwendern die Möglichkeit, bereits im Vorfeld des regulären Update-Release einen Blick auf die Änderungen zu werfen. Dabei erhalten Nutzer im Fast-Ring die Vorabversionen am schnellsten. Allerdings müssen sie damit rechnen, dass darin noch zahlreiche Fehler enthalten sind. Im Slow-Ring geschieht die Verteilung mit etwas Verzögerung, jedoch sind hier bereits einige Fehler des Fast-Rings ausgemerzt. Der neue Release-Preview-Zweig richtet sich an Nutzer, die sich etwas risikoärmer an neue Versionen herantasten möchten.

Grundsätzlich sollten sich Nutzer vor der Installation eines Beta-Updates immer die möglichen Risiken vor Augen halten und damit rechnen, dass bestimmte Funktionen von Windows 10 (Mobile) noch Fehler aufweisen.

So gelingt die Anmeldung für das Insider-Programm von Windows 10

Um Zugang zu dem Insider-Programm von Microsoft zu erhalten, meldet sich der Nutzer auf der Seite des Insider-Programms an. Anschließend startet er über die Systemsteuerung die Update-Einstellungen und wählt die Punkte "Erweiterte Optionen" und "Insider-Builds abrufen" aus und entscheidet sich hier zwischen Slow-Ring, Fast-Ring oder dem Release Preview. Bei Nichtgefallen kann der Anwender übrigens jederzeit wieder aus dem Insiderprogramm über die Update-Einstellungen aussteigen.

In einer weiteren Meldung sind wir auf die aktuelle Sicherheits-Aktualisierung für Windows 10 eingegangen.

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