Watchface

Ausprobiert: WeatherPro für Android jetzt mit Smartwatch-Funktionen

WeatherPro unterstützt jetzt auch Smartwatches. Dafür haben die Entwickler zwei Watchfaces geschaffen, die auf aktuellen Android-Wear-Smartwatches für Wetter-Infos am Handgelenk sorgen. Wir haben die Neuerung ausprobiert und zeigen, was die Wetter-App leistet.
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Zwei unterschiedliche Watchfaces lassen sich in der Android-Wear-App auswählen.Zwei unterschiedliche Watchfaces lassen sich in der Android-Wear-App auswählen. Die MeteoGroup hat ein Update für die App WeatherPro vorgestellt. Die Wetter-App unterstützt jetzt Smartwatches mit Android-Wear-Betriebssystem. Als weitere Änderungen nennen die Entwickler Verbesserungen an der Be­nutzer­ober­fläche. So seien nun beispielsweise die Favoriten wieder über die obere Symbolleiste zugänglich.

Wir haben die Smartwatch-Funktionen einmal ausprobiert.

WeatherPro-WatchFace ausprobiert

Konkret stellt WeatherPro zwei Watchfaces zur Verfügung - eine eigens ausführbare App stellt WeatherPro auf der Smartwatch also nicht dar. Die Watchfaces ersetzen stattdessen die reguläre Uhrzeitanzeige. Zur Auswahl stehen zwei Varianten. Eine stellt die zu erwartende Temperatur der nächsten zwölf, die andere die Daten der nächsten 24 Stunden dar.

Die Uhrzeit bleibt jedoch weiterhin sichtbar - eine analoge Zeigerdarstellung sorgte in unserem kurzen Test für einen klassischen Look. Die filigranen Linien des Designs überforderten aber die niedrig auflösenden Displays unserer beiden Android-Wear-Smartwatches. Am äußeren Rand um das Ziffernblatt herum zeigten farbige Flächen die jeweils zu erwartende Temperatur an. Das Berliner Winterwetter zeigte uns die App mit einem hellen Blauton an - es wird also kalt, wir hätten uns aber gewünscht, die Tagesschwankungen deutlicher erkennen zu können. Konkrete Temperaturwerte zeigte nur die 12-Stunden-Variante an.

Im Zentrum beider Watchfaces sind drei Farbkreise zu sehen, die über weitere Wetter-Bedingungen Auskunft geben. Der gelbe Kreis zeigt an, zu welchen Zeiten mit Sonnenschein zu rechnen ist - dank des Berliner Februar-Wetters übersahen wir diesen Balken zunächst, da er gar nicht vorhanden war. Blaue Markierungen zeigen an, zu welchen Tageszeiten es regnen kann. Der graue Ring zeigt die Wahrscheinlichkeit von Bewölkung an (unnötig zu erwähnen, dass dieser Balken in unserem Test vollständig gezeichnet war).

WeatherPro auf unterschiedlichen Smartwatches.WeatherPro auf unterschiedlichen Smartwatches. Den Ort konnten wir auf dem Handy in der WeatherPro-App einstellen - es kamen die Daten der zuletzt angezeigten Stadt auf der Smartwatch an. Die 24-Stunden-Variante der Watchfaces zeigte die Uhrzeit insofern etwas gewöhnungsbedürftig an, da alle Stunden in einem Kreis angezeigt wurden. Oben begann die Anzeige mit 12 Uhr mittags, Mitternacht zeigte das Uhrdesign am unteren Ende an (wo üblicherweise 6 bzw. 18 Uhr steht).

Die Installation der Watchfaces erfolgte - wie bei Android Wear üblich - ohne große Nutzerinteraktion. Auf einer Asus Zenwatch standen die beiden Watchfaces sofort zur Verfügung, bei einer LG G Watch (an ein Nexus 5 mit CyanogenMod 12 gekoppelt) gelang es uns nicht, die Wetter-Anzeige von WeatherPro zu aktivieren. Auf dieser Smartwatch erschienen die beiden Watchfaces erst mit einer Verzögerung von rund 20 Minuten - und auch erst nachdem wir diese an ein anderes Smart­phone koppelten. Die Gründe dafür sind uns nicht bekannt. Ähnliche Erfahrungen machten wir auch bei anderen Apps, sodass hier ein Android-Wear-Problem nicht auszuschließen ist.

WeatherPro: 2,99 Euro im Play Store

WeatherPro kostet 2,99 Euro im Play Store. Für einige Zusatz-Features fällt außerdem ein Premium-Abo an. Ein dreimonatiges Premium-Abo kostet 1,79 Euro, für ein ganzes Jahr verlangt die MeteoGroup 4,99 Euro. Für die Nutzung der Smartwatch-Funktionen ist ein kostenpflichtiges Abo nicht erforderlich.

Weitere Smartwatch-Apps haben wir in einer Übersicht zusammengestellt.

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