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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 20.05.2013 |
Verleger-Weltverband warnt vor der Tablet-Euphorie06.10.2010
11:05 Für Nachrichtenmedien könnte Konzentration auf Tablets zur Sackgasse werden
Von dpa / Marie-Anne Winter
Seit Einführung von Apples iPad
im Frühjahr sind sich viele Verlage sicher: Die Zukunft der Zeitung
liegt auf den mobilem Tablet-Computern. Schrumpfende Einnahmen durch weniger
verkaufte Ausgaben sollen mit den flachen Multimedia-Geräten
auffangen werden. Erst im April sagte Axel Spinger-Vorstandschef
Matthias Döpfner: "Ich glaube, das iPad bietet genau das, worauf wir
alle gewartet haben." Nun warnt der Weltverband der Zeitungen und
Nachrichtenmedien WAN-IFRA hingegen vor zu viel Euphorie.
Zeitungsverleger würden sich seit Einführung von Apples iPad
allein auf Tablets konzentrieren. "Das ist aber ein Fehler, denn es
gibt auch noch andere Angebote", sagt Kristina Sabelström Möller von
Nicht alles, was in der Zeitung steht muss aufs TabletZeitungsverlage müssten sich vor allem als Nachrichtenmarken etablieren, sagt der Analyst der Marktforschungsfirma Forrester Research, Nick Thomas. Dafür sei eine Auswahl der Inhalte wichtig: "Nicht alles was in der Zeitung steht, ist auch für Tablets wichtig. Wenn die Auswahl kleiner wird, muss dafür die Relevanz steigen". Thomas nennt dies "Curated Content" - kuratierte Inhalte. Dagegen sei die Zahlungsmoral der Leser noch verhalten. Einer Forrester-Umfrage zufolge seien Tablet-Nutzer bereit, jährlich nur rund 50 Dollar für ein Abo zu bezahlen. Besser sehe es dagegen bei Zeitschriften aus. Gewinn-Chancen im noch jungen Tablet-Markt rechnen sich indes Software-Unternehmen aus, die die Zeitungsinhalte der Verlage Tablet-kompatibel machen wollen. Dabei sind der Fantasie der Medienmacher keine Grenzen gesetzt. "Es lässt sich alles integrieren: Text, Bilder, Film, Audio", schwärmt etwa der Chef des niederländischen Software-Entwicklers Woodwing, Hans Janssen. Eine große Rolle spielten vor allem gutes Design und eine stimmige Navigation. "Unsere Aufgabe ist es, dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen." Probleme bereiteten aber die verschiedenen Formate der Tablets. Denn längst hat das iPad Konkurrenz bekommen, etwa das WeTab aus Deutschland oder das Samsungs Galaxy Tab. Zudem erschwerten andere Betriebssysteme wie Microsoft Windows oder Android von Google einheitliche Standards in der Programmierung. Verleger bräuchten vor allem eine Methode, um ihre Zeitungen in ein multimediales Angebot zu gießen, sagt der Geschäftsleiter des deutschen Software-Entwicklers OneVision, Andreas Besser. "Rein fürs Tablet digitalisierte Ausgaben mit "bewegten Bildern" machen wenig Sinn, darin liegt kein Mehrwert." Zudem stellten dann auch die enorme Datenmenge beim Herunterladen ein Problem dar. "Interessant wird es erst, wenn die Möglichkeiten der Tablets wie E-Mail, Internet oder die Einbindung von Sozialen Netzwerke genutzt werden," sagt Besser. Das auch umzusetzen, sei indes Aufgabe der Verlage. Aktuelle News zum Apple iPad
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| Betreff | Autor | Datum | |||||||
| RE: Einsteiger Tablet mit GSM-Empfang | roko | 19.01.11 23:50 | |||||||
| RE: Einsteiger Tablet mit GSM-Empfang | Melvis | 19.01.11 17:34 | |||||||
| RE: Einsteiger Tablet mit GSM-Empfang | herget | 19.01.11 16:00 | |||||||
| Einsteiger Tablet mit GSM-Empfang | Melvis | 17.01.11 17:20 | |||||||
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