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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 19.05.2013 |
Die Technik von Voice over IPSeite 3 / 4
Brücken ins FestnetzHeutzutage existieren Telefon-Festnetze unterschiedlicher Anbieter parallel zu Datennetzwerken, die Voice-over-IP-fähig sind. Dazwischen stehen Gateways als Brücken, um beide Welten miteinander zu verbinden. Diese Schnittstellen ermöglichen es Teilnehmern mit einem IP-Telefon im Internet, Festnetzanschlüsse zu erreichen und umgekehrt. Grundsätzlich werden mehrere Arten der Telefonie unterschieden, die teilweise auf Gateways angewiesen sind:
ENUM - ein Telefonbuch im Internet
Um dieses Erreichbarkeitsproblem zu lösen, gibt es ein internationales Verfahren, das auf dem Domain Name System (DNS) des Internets basiert. Es nennt sich Telephone Number Mapping (ENUM). Dabei wird eine Telefonnummer als Internetadresse registriert. Mit Hilfe dieser Adresse lassen sich anstelle von Webseiten Datensätze lesen, die Auskunft über die Erreichbarkeit eines Teilnehmers über unterschiedliche Rufnummern und Dienste geben. Teilnehmer können darüber auch eine Rufumleitung bei Abwesenheit festlegen. Eine Prioritätenregelung definiert, ob ein Teilnehmer beispielsweise zuerst über IP-Telefon oder per Handy kontaktiert werden möchte. Im Bereich der Privatanwender hat ENUM keine weite Verbreitung gefunden. Globale Top-Level-Domains für diesen Dienst gibt es bereits. Sie existieren neben bekannten Domains wie .com, .de und .org. Die erste trägt den Namen ".e164.arpa" und ist für ENUM reserviert. Daneben steht seit einigen Jahren eine weitere Domain namens ".tel" zur Verfügung, die auch für kommerzielle und private ENUM-Dienste genutzt werden kann. Für eine Registrierung werden Rufnummern mit internationaler Vorwahl versehen und rückwärts ziffernweise mit Punkten getrennt als Domainadresse geschrieben: Aus einer Rufnummer
Telefone, die ENUM unterstützen, wandeln eine eingegebene Rufnummer in eine ENUM-Domainadresse um und versuchen darüber Datensätze des angerufenen Teilnehmers zu ermitteln. Ein Datensatz enthält dann die tatsächliche Rufnummer, über die der Gesprächspartner erreicht werden kann. Diese Nummer wird dann letztendlich vom Telefon gewählt und kann von der ursprünglich eingegebenen Nummer abweichen. Eine Rufnummer kann auch als sogenannte SIP-Adresse geschrieben sein, z.B. "sip:1234567@provider.de". Mit Hilfe dieser Adresse können die Providergrenzen auch ohne Weiterleitungsvereinbarung überwunden werden. Das vorangestellte "sip" kennzeichnet ähnlich wie "http" beim Websurfen das verwendete Signalisierungsprotokoll SIP (Session Initiation Protocol). Anrufer aus dem Festnetz müssen zusätzlich die Vorwahl und Festnetzrufnummer des VoIP-Provider-Gateways voranstellen, bei dem der Gesprächspartner registriert ist. Inhaltsverzeichnis:
1. IP-Telefonie erobert den Telekommunikationsmarkt Meinungen und Erfahrungen der Community:
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