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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 30.05.2012 |
Vodafone stellt Navigationsdienst Wayfinder ein17.03.2010
09:04 Kostenlose Alternativen sind zu große Konkurrenz
Vodafone stellt seinen Navigationsdienst
Wayfinder ein. Das berichtet die Financial Times Deutschland (FTD). Erst im Dezember 2008 hatte der Mobilfunkkonzern den schwedischen
Hersteller von Navigations-Software für 30 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa
21 Millionen Euro) übernommen. Seitdem habe sich der Markt allerdings völlig verändert.
So würden Nokia und Google inzwischen
kostenlose Lösungen für die Navigation mit Handys
und Smartphones anbieten.
Wie die Financial Times Deutschland unter Berufung auf den Mobilfunk-Netzbetreiber weiter berichtet, fallen fast alle bisherigen Arbeitsplätze von Wayfinder weg. Lediglich einige Mitarbeiter sollen zur Betreuung anderer Projekte weiter beschäftigt werden. Das Unternehmen, bei dessen Software das Kartenmaterial und die Routen-Empfehlungen jeweils über eine mobile Datenverbindung übermittelt wurden, hatte neben Schweden auch Standorte in Großbritannien und Rumänien. Kunden, die derzeit die Vodafone-Navi-Lösung nutzen, sollen nach einer Übergangszeit, in der der Service noch verfügbar ist, auf neue Dienste umgebucht werden, die der Netzbetreiber zusammen mit Partnern anbietet. Welche neuen Lösungen konkret angeboten werden und welche Kosten auf interessierte Kunden zukommen, ist noch nicht bekannt. Alternativen von Nokia und GoogleVodafone verkauft bereits seit vielen Jahren verschiedene Handys und Smartphones von Nokia. Hier könnten die Kunden auf die Ovi-Maps-Lösung des finnischen Herstellers umsteigen, die bei neuen Handy-Modellen kostenlos ist. Wer ein älteres Gerät nutzt, zahlt jährlich 9,99 Euro für die Nutzung der Nokia-Software. Auch das Google-Handy Nexus One ist in Deutschland künftig zusammen mit Vodafone-Verträgen zu bekommen. Zudem verkauft das Unternehmen mit dem Motorola Milestone ein weiteres Android-Smartphone, auf dem die Google Maps Navigation technisch nutzbar wäre. Google bietet den Service bislang allerdings offiziell nur in den USA an. Lediglich über einen Hack lässt sich die Software auch in Deutschland nutzen. Denkbar wäre allerdings, dass die kostenlose Erweiterung für Google Maps künftig auch in anderen Ländern regulär vermarktet wird. Weitere Artikel zum Thema Handy, PDA und Navigationsgeräte am Steuer
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