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Vodafone: Bis Frühjahr 2013 alle Großstädte mit LTE versorgt

Ausbau-Offensive in Städten noch in diesem Jahr geplant
Von der IFA berichtet
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Vodafone: Bis Frühjahr 2013 alle Großstädte mit LTE versorgtVodafone: Bis Frühjahr 2013 alle Großstädte mit LTE versorgt Wie berichtet beabsichtigt Vodafone, bis 2015 eine nahezu flächendeckende Versorgung Deutschlands mit LTE-Mobilfunk herzustellen. Bereits jetzt vermeldet der zurzeit größte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber eine Abdeckung von 50 Prozent der Fläche Deutschlands mit dem Mobilfunknetz der vierten Generation. Damit decke das Unternehmen rund 17 Millionen Haushalte mit LTE ab.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, sei das LTE-Netz aktuell in 67 großen Städten wie Düsseldorf, Leipzig, Erfurt, München, Hannover und Nürnberg ganz oder in weiten Teilen verfügbar. Insgesamt seien darüber hinaus auch schon mehr als 500 Gemeinden in ländlichen Gegenden mit dem mobilen Breitband-Netz versorgt.

Noch in diesem Jahr LTE-Ausbau in weiteren Großstädten

Neben der Ankündigung für den flächendeckenden Netzausbau innerhalb der nächsten drei Jahre verriet Vodafone auch seine kurz- und mittelfristigen Pläne. Ein großflächiger Ausbau für Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main und Dresden sei noch für dieses Jahr vorgesehen. Bis zum Frühjahr 2013 plant Vodafone, alle 81 deutschen Großstädte mit LTE zu versorgen.

"Unsere LTE-Erfolgsbilanz spricht eine klare Sprache: Über 50 Prozent der deutschen Fläche sind versorgt und fast 70 Städte am Netz - so erreichen wir inzwischen rund 17 Millionen Haushalte. Zusätzlich bieten wir mit zwölf Endgeräten unseren Kunden das größte LTE-Hardware-Portfolio", so Jens Schulte-Bockum, ab Oktober CEO von Vodafone Deutschland. "Wir investieren weiter stark in den LTE-Ausbau. Zudem machen wir auch die bestehenden 2G- und 3G-Netze noch leistungsfähiger. So starten wir die bislang umfangreichste Netzmodernisierung der letzten Jahre."

Wie von teltarif.de mehrfach berichtet, ist der weitere Ausbau der GSM- und UMTS-Netze dringend erforderlich. Insbesondere in den vergangenen Monaten sind verstärkt Netzüberlastungserscheinungen zu beobachten. Ein Grund dafür ist die steigende Anzahl an Smartphones und Surfsticks im Markt.

Vodafone setzt auf 800-MHz-Bereich

Für LTE setzt Vodafone - wie auch o2 - derzeit vor allem auf den früher vom analogen Fernsehen genutzten Frequenzbereich um 800 MHz. Hier können Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s im Downstream realisiert werden. Die Deutsche Telekom funkt in den Städten zusätzlich zu 800 MHz auch auf 1800 MHz. Hier können bis zu 100 MBit/s realisiert werden.

Vodafone und o2 stehen für LTE keine Frequenzen im 1800-MHz-Bereich zur Verfügung. Dafür haben die beiden Netzbetreiber Frequenzblöcke im Bereich von 2600 MHz ersteigert. Hier sind ebenfalls Download-Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s möglich. Allerdings sind die physikalischen Eigenschaften dieser sehr hohen Frequenzen vergleichsweise schlecht, so dass eine sehr große Anzahl von Basisstationen erforderlich wäre, um eine großflächige Versorgung zu realisieren.

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