Ergebnis

Vodafone: Weniger Gewinn, aber mehr DSL-Kunden

Kundenzahl und Durchschnittsumsatz im Mobilfunk sinken
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Vodafone Deutschland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009/2010 (1. April 2009 bis 31. März 2010) einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 3,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Dies entspricht einem Rückgang von 8,9 Prozent im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr.

Dabei musste Vodafone im Mobilfunk-Bereich Einnahmeverluste hinnehmen: Der Service-Umsatz sank insgesamt um 5 Prozent auf rund 6,57 Milliarden Euro, der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) sank um 2,8 Prozent von 16,20 Euro auf 15,70 Euro. Durchschnittlich telefonierte jeder Vodafone-Deutschland-Kunde rund 115,6 Minuten im Monat (eingehende und abgehende Gespräche). Die Gesamtzahl der Mobilfunkkunden verringerte sich auf rund 34,54 Millionen Kunden (minus 2,6 Prozent).

Im Festnetz-Bereich konnte Vodafone hingegen Kundenzahl und Umsatz steigern: Die Zahl der DSL-Kunden stieg um fast 20 Prozent auf rund 3,85 Millionen Euro, der Service-Umsatz im gesamten Bereich Festnetz/DSL stieg auf rund 2,15 Milliarden Euro (plus 1,3 Prozent).

Anteil der Datendienste am Umsatz steigt

Wachstum verzeichnet das Düsseldorfer Unternehmen auch bei mobilen Datendiensten: Der Umsatz aus Datendiensten (ohne SMS/MMS) stieg um 19,7 Prozent, der Anteil der Datendienste am gesamten Service-Umsatz im Mobilfunk erhöhte sich von 13,9 auf nun 17,5 Prozent.

Insgesamt haben im vergangenen Vodafone-Geschäftsjahr rund 38,3 Millionen Mobilunk-, Festnetz- und DSL-Kunden die Dienste von Vodafone Deutschland in Anspruch genommen.