Bereinigung

Vodafone: Bei Vertragsverlängerung in Alt-Tarifen kein neues Handy

Vodafone-Kunden in 161 Alt-Tarifen bekommen bei der Vertragsverlängerung kein neues Handy mehr. Lesen Sie in unserer Meldung, wie der Netzbetreiber die Maßnahme begründet und welche Möglichkeiten für betroffene Nutzer bestehen.
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Vodafone-Kunden in Alt-Tarifen bekommen kein neues Handy mehrVodafone-Kunden in Alt-Tarifen bekommen kein neues Handy mehr Vor einigen Monaten hat Vodafone einige CallYa-Alt-Tarife aus dem Programm genommen. Betroffene Kunden wurden vom Düsseldorfer Mobilfunk-Netzbetreiber informiert und auf ein aktuelles Preismodell umgestellt. Nun will sich Deutschlands zweitgrößter Mobilfunk-Anbieter offenbar auch zahlreichen nicht mehr vermarkteten Vertrags-Tarifen entledigen.

Wie es in einer der teltarif.de-Redaktion vorliegenden Händler-Information von Vodafone heißt, müssen Kunden, die in einem der betroffenen Tarife telefonieren, ihren Vertrag zwar vorerst nicht ändern. Bei einer Vertragsverlängerung erhalten sie allerdings nur noch dann ein subventioniertes neues Handy, wenn sie in einen aktuellen Red- oder Smart-Tarif wechseln.

Alle betroffenen Tarife zu nennen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Vodafone selbst spricht von 161 Preismodellen. Es handelt sich allerdings ausschließlich um ältere Angebote, die schon vor mehreren Jahren aus dem Angebot genommen wurden. Dazu gehören unter anderen Vodafone Sun 24, Vodafone Fun, Vodafone Classic und Classic Premium sowie diverse Minuten- und Kombi-Pakete.

Ohne neues Handy können die Kunden ihren Tarif vorerst behalten

Kunden, die ihren bisherigen Tarif behalten möchten, haben dazu derzeit noch die Möglichkeit. Längerfristig ist jedoch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Vodafone ähnlich wie auch seine Mitbewerber die Alt-Verträge aus seinen EDV-Systemen streicht, sodass dann nur noch ein Tarifwechsel oder die Kündigung bleibt.

Vodafone selbst weist in der Händler-Information bereits darauf hin, dass die komplette Abschaltung der älteren Tarife droht. So heißt es wörtlich: "Wir entwickeln unsere Produkte ständig weiter, um die größtmögliche technische Stabilität unserer Systeme zu gewährleisten. Dies hat zur Folge, dass wir regelmäßig Tarife, die nicht mehr unseren eigenen hohen Ansprüchen genügen, aus unserem Angebot streichen müssen. Deshalb können wir auch Ihren bisherigen Tarif aus technischen Gründen langfristig leider nicht mehr anbieten."

Darüber hinaus erklärte der Netzbetreiber, dass sich aus dieser seit dem 8. Juli bestehenden Regelung kein außerordentliches Kündigungsrecht ergibt. Grundsätzlich hätten die Kunden kein Anrecht auf die Geräte-Subvention. Diese biete der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern aber weiter an, wenn die Nutzer auf einen aktuellen Vertrag umsteigen.

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