Nachdem wie
berichtet bereits letzten Monat fünf
große Anbieter den Vertrag zur Sperrung von Internetseiten mit
kinderpornografischen Inhalten unterzeichnet hatten, zieht
Versatel nun nach. Der Düsseldorfer Anbieter will
innerhalb der nächsten drei Monate die technischen Voraussetzungen schaffen,
den Zugriff zu entsprechenden Seiten zu blockieren.
Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes will Versatel dann in der Lage sein, die
Vorgaben der Regierung zu erfüllen. Auch habe man sich bereits in der
Vergangenheit "kritisch und konstruktiv" an dem Gesetzgebungsverfahren und dem
daraus entstandenen Gesetzesentwurf beteiligt. Den
Vertrag mit dem Bundesministerium für für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
von Ministerin Ursula von der Leyen will Versatel jedoch nicht noch
nachträglich unterzeichnen, man bemühe sich eher um die Konkretisierung der
technischen Rahmenbedingungen.