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Vergleich: MSI Wind & Dell-Netbook ideal für Mac OS X

Von Johannes Haupt
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Mac OS X gilt nicht nur unter Apple-Jüngern als bestes Betriebssystem auf dem Markt. Die auf Unix basierende Umgebung ist sicher, intuitiv bedienbar und sieht dabei auch noch gut aus. Harken: Legal lässt sich Mac OS X nur auf Apple-Hardware betreiben - und ein Netbook der Kalifornier ist nach wie vor nicht in Sicht.

Nachdem Steve Jobs unlängst das iPhone als Apples Netbook ausgab, bleibt aktuell nur die Hoffnung auf kleinere (aber sicherlich keinesfalls günstige) Macbook Air Modelle und kreative Lösungen von Drittanbietern. Doch wer Apples EULA nicht als Gesetz versteht, hat durchaus schon jetzt Alternativen.

In einschlägigen Tauschbörsen kursieren gehackte OS X Versionen, die sich auch auf konventionellen PCs betreiben lassen. Der US-Blog BoingBoing hat nun einen Großteil der momentan beliebtesten Netbooks auf ihre Kompatibilität mit dem Apple-Betriebssystem hin verglichen.

Ergebnis: Der MSI Wind U100 (Medion Akoya mini E1210 / Wortmann Terra Mobile GO / Smartbook Zen iD) stellte sich neben dem Dell Inspiron Mini 9 als einziges Netbook heraus, auf dem die Version 10.5 (Leopard) von OS X klaglos läuft.

Anders als im untrigen Video beschrieben, muss hier inzwischen auch nicht mehr die WLAN-Karte ausgetauscht werden. Ein neuer Treiber (800 Kbyte) gewährleistet kabelloses Internetvergnügen auch mit der vorhandenen Hardware. Das Dell-Netbook kommt mit OS X sogar komplett "out of the box" klar, darüber hinaus gibt es für den Inspiron Mini 9 umfangreiche Hilfestellungen in US-Foren [Link auf http://www.mydellmini.com/forum/mac-os-x-f23.html entfernt, da Seite nicht mehr erreichbar].

Macianer werden (abgesehen von berechtigten rechtlichen Bedenken) dagegen halten, die Usability von OS X auf Fremd-Hardware sei nicht annährend so hoch wie auf Mac(book)s. De facto lässt Apple Anhängern seines Betriebssystems mit Interesse an einem klassischen Mini-Notebook aber wohl vorerst keine andere Wahl.

Ein den typischen Charakteristika aktueller Netbooks - kompakt, günstig, vergleichsweise leistungsschwach - entsprechendes Gerät wäre Apple-untypisch. In einem heute publizierten Artikel auf Spiegel Online wird darum spekuliert, Apple könnte den aktuellen Preiskampf erst einmal von außen beobachten und - parallel zum iPod im Bereich der MP3 Player - den Markt spätzeitig mit einem Premiumprodukt aufrollen.

<via Maclife>

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