Bundesnetzagentur weist Telekom-VDSL-Antrag zurück
15.10.2009 17:43
Wettbewerber begrüßen Entscheidung des Regulierers
Die Bundesnetzagentur hat heute den
Regulierungsantrag
der Deutschen Telekom zum Zugang zum
VDSL-Netz zurückgewiesen.
Wie ein Sprecher des Regulierers auf Anfrage mitteilte, sei in einem anderen Vorgang
ein Vodafone-Verfahren zu entscheiden, in dem über eine marktgerechte Leistungsvereinbarung
entschieden werde. Diese marktgerechten Leistungen haben dem nun abgelehnten
Telekom-Antrag offenbar gefehlt.
Über den Antrag der Vodafone, die ebenso wie
Telefónica und HanseNet entsprechende
Leistungszusicherungen definiert haben wollen, werde man bis Ende des Jahres
entscheiden. In der Folge könne dann über Preisanträge entschieden werden.
Bei dem Verfahren geht es nicht um den Resale-Zugang zu VDSL. Dieses Produkt wird
bereits genutzt und von 1&1 auch im Markt
angeboten.
Vielmehr geht es um den potenziellen
eigenen Aufbau eines VDSL-Netzes durch die Wettbewerber. Dafür wollen sie einen Zugang
zu den Leerrohren, den Kabelverzweigern
(Kvz) und entsprechende
Service-Vereinbarungen.
Die in den Anträgen der Telekom genannten Leistungspakete seien "völlig ungeeignet,
um die erforderliche Planungssicherheit zu schaffen", heißt es beim BREKO,
dem Bundesverband Breitbandkommunikation.
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