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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 29.05.2012 |
Kabel-Internet in NRW und Hessen mit bis zu 128 MBit/s01.05.2010
13:37 80 Prozent aller Unitymedia-Kunden sollen noch 2010 vom Ausbau profitieren
Unitymedia, der Kabelnetzbetreiber
in Nordrhein-Westfalen und Hessen, hat weitere Investitionen in den Breitbandausbau angekündigt.
Das Unternehmen will bis zum Jahresende rund 80 Prozent seines bidirektional aufgerüsteten
Netzes für Fiber Power - basierend auf dem Breitbandstandard EuroDOCSIS 3.0 - aufrüsten.
Auf diese Weise werden nach Angaben des Kabelnetzbetreibers weitere rund 5,7 Millionen erreichbare Kabelhaushalte in die Lage versetzt, mit Geschwindigkeiten von bis zu 128 MBit/s im Internet zu surfen - unabhängig davon, ob der Anschluss in der Innenstadt oder im ländlichen Raum liegt. Seit Ende 2009 können bereits rund 700 000 Unitymedia Kunden im Raum Köln, Bergisch-Gladbach und Aachen auf Fiber Power zugreifen. Das Unitymedia-Netz basiert nach Unternehmensangaben in weiten Teilen auf Glasfaser. Davon verspricht sich der Anbieter für die Zukunft weitere Verbesserungen hinsichtlich Bandbreite und Angebotsvielfalt. Internet, Telefon, analoges und digitales Fernsehen in Standard- und Hochauflösung (HD) lassen sich gleichzeitig übertragen und mittelfristig auch zu neuartigen interaktiven Angebotsformen verbinden.
Unitymedia: "Bis Jahresende Aufrüstung auch in ländlichen Gebieten"Gene Musselman, Geschäftsführer von Unitymedia, erklärte zu den Ausbauplänen: "Bis Jahresende wollen wir nicht nur die Ballungszentren in den Regionen Rhein-Main und Rhein-Ruhr, sondern möglichst weite Teile unserer Netze in ländlichen Gebieten aufgerüstet haben. Damit nehmen wir das nach Reichweite größte Breitband-Aufrüstungsprojekt in NRW und Hessen in Angriff. Wir nennen dies Fiber Power - die Kraft der Glasfaser." Unitymedia hat nach eigenen Angaben bereits damit begonnen, das Netz mit EuroDOCSIS-3.0-Komponenten auszurüsten. Aufgrund seines Netzaufbaus will Unitymedia Tiefbauarbeiten, etwa Straßen- und Gehwegaufbrüche, weitgehend vermeiden können. Auch innerhalb der an das Kabelnetz angeschlossenen Häuser seien in der Regel keine Umbaumaßnahmen erforderlich, um die Haushalte mit den schnellen Internet-Zugängen zu versorgen.
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