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Treiben persönliche Streitereien United Mobile in den Konkurs?

03.07.2009
17:05

Übernahme von United Mobile durch Cubic Telecom fraglich

Der Roaming-Karten Pionier United Mobile steht möglicherweise vor dem Konkurs. Dies meldet die Schweizer Internet-Seite 2lounge.ch Offenbar kam der bereits als final gemeldete Deal zwischen der irischen Cubic Telecom und den Inhabern von United Mobile doch nicht komplett zu Stande, so Kenner der Szene, was auch erklären würde, warum Cubic Telecom bis heute nicht die ehemaligen United-Mobile-Kunden direkt kontaktiert hat.

Scheitern könnte der Sanierungsplan von Cubic Telecom schlussendlich an persönlichen Animositäten zwischen einem ehemaligen United-Mobile-Mitarbeiter, der heute an wichtiger Funktion des Hauptgläubigers Mobilkom Liechtenstein sitzen soll und dem ehemaligen Chef der United Mobile, Sven Donhuysen. Nach Angaben von Beobachtern soll United-Mobile mit "nur" etwa 1,3 Millionen Schweizer Franken (rund 860 000 Euro) bei den Liechtensteinern in der Kreide stehen.

Wenn Mobilkom Liechtenstein den Rettungsplan ablehnt, wird es für United Mobile so eng, dass der Gang vor den Konkursrichter unvermeidlich bleibt. Die Chance die verlorenen Millionen wiederzusehen, wären dann allerdings auch dahin.

Guthaben und Rufnummern bei Konkurs vermutlich verloren

Sollte United Mobile tatsächlich in Konkurs gehen, wären auch die Altguthaben und Rufnummern der einst bei Jersey-Telecom geschalteten SIM-Karten wohl endgültig verloren. Da die Mobilkom Liechtenstein nur eine Lizenz für Liechtenstein besitzt, kann sie den verbliebenen Nutzern der 423-663-Plattform selbst kein direktes Angebot auf Beibehaltung der Rufnummer machen, dazu müsste ein neuer Anbieter/Betreiber ins Boot geholt werden. Derzeit sind die UM423-SIM-Karten bei ausreichendem Restguthaben noch erreichbar. Ein Problem der Liechtensteiner Rufnummerngasse +423-663 ist, dass sie nicht alleine der United Mobile Liechtenstein, sondern auch "Sex-Hotline" Anbietern zugeteilt wurde, was das internationale Ansehen Liechtensteins stark beeinträchtigt hat: Aus vielen Ländern ist Liechtenstein kaum noch telefonisch erreichbar, so haben beispielsweise T-Mobile UK und T-Mobile USA +423-663 Rufnummern auf ihrer Sperrliste, wie Tests der teltarif-Redaktion ergaben. Beim Liechtensteiner Amt für Kommunikation (vergleichbar der deutschen BNetzA) scheint es Überlegungen zu geben, die Lizenzen der Sex-Anbieter, die so elegant nationale 900er Rufnummern umgehen können, einzuziehen.

Artikel zum Thema Regulierung des Roamings durch die EU RSS

 
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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
Ein Konkurs ist genehmigungspflichtig? niknuk 22.07.09 15:00
hände weg! montaxx 22.07.09 14:43
RE: UM nicht koscher hrgajek 06.07.09 11:36
RE: info von 2lounge stimmt bestimmt ... hrgajek 06.07.09 11:10
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre