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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 09.02.2012 |
Tipp: Performance-Drosselung bei UMTS-Flatrate umgehen16.07.2009
18:52 Je nach Netz und Aufenthaltsort steht zumindest EDGE-Geschwindigkeit zur Verfügung
Der mobile Internet-Zugang wird dank günstiger Preise
und attraktiver Smartphones und Netbooks
immer häufiger genutzt. Flatrate-Optionen, mit denen man einen ganzen Monat
lang surfen kann, sind zu Preisen ab etwa 15 Euro zu bekommen. Das Problem: Die Netze sind der
immer intensiveren Nutzung oft nicht gewachsen. Um zu gewährleisten, dass es zu möglichst wenigen
Überlastungserscheinungen kommt, haben die Netzbetreiber und Discounter
bei fast allen Tarifen mittlerweile Performance-Drosselungen für Vielnutzer vorgesehen.
![]() T-Mobile informiert per SMS über die Performance-Drosselung Wer als Nutzer einer mobilen Daten-Flatrate einfach nur im Internet surft, E-Mails abruft und verschickt, chattet oder Instant Messaging nutzt, sollte mit den 5 GB Volumen im Monat, die bei den meisten aktuellen Flatrate-Angeboten mit voller HSPA-Performance zur Verfügung stehen, auskommen. Anders sieht es aus, wenn man Downloads, Audio- oder gar Video-Streams nutzt. Hier kann das Inklusivvolumen, das bis zur Begrenzung der Bandbreite zur Verfügung steht, knapp werden. T-Mobile und Vodafone beschneiden die Download-Rate für Vielnutzer bis zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums auf maximal 64 kBit/s. E-Plus und o2 gehen noch einen Schritt weiter und bieten in solchen Fällen nur noch GPRS-Geschwindigkeit an. Das sind in den deutschen Mobilfunknetzen derzeit in der Regel maximal 53,6 kBit/s. Test: Bandbreiten-Begrenzung greift nur im UMTS-Netz
In der Tat war das Surfen nach der Umschaltung des Netzbetreibers nur noch sehr langsam möglich und selbst der E-Mail-Abruf dauerte länger als gewohnt. Abhilfe schafft das Umbuchen ins GSM-Netz, wie sich im Test gezeigt hat. T-Mobile bietet via GSM flächendeckend den GPRS-Turbo EDGE an und hier greift die Performance-Bremse des Netzbetreibers zumindest nicht immer. Tipp: Oft volle EDGE-Geschwindigkeit nach manuellem Einbuchen ins GSM-NetzÜber EDGE stehen im T-Mobile-Netz maximal 260 kBit/s im Downstream zur Verfügung - kein Vergleich zu den bis zu 7,2 MBit/s über HSDPA, aber dennoch eine deutliche Verbesserung gegenüber den mageren 64 kBit/s, die nach Erreichen des Volumen-Limits im UMTS-Netz maximal verfügbar sind. Allerdings verzichtet T-Mobile nicht immer auf die Begrenzung der Bandbreite über EDGE, wie einige Leser berichten. Ein Test sollte sich dennoch lohnen und das Umschalten ins GSM-Netz spart nicht zuletzt auch Akku-Kapazität. Auch die anderen deutschen Mobilfunk-Netze bieten EDGE im GSM-Netz an - allerdings nicht flächendeckend und mit maximal rund 220 kBit/s im Downstream. Den größten Versorgungsgrad hat Vodafone, das in weiten Teilen Deutschlands bereits EDGE ausgebaut hat. E-Plus will bis Ende des Jahres 90 Prozent der Bevölkerung mit dem GPRS-Beschleuniger versorgen. o2 beschränkt sich mit der EDGE-Versorgung derzeit weitgehend auf Regionen ohne UMTS-Ausbau. Ob man in den Netzen von Vodafone, E-Plus und o2 jedoch ebenfalls der Performance-Drosselung - zumimdest teilweise entgehen kann, muss sich im jeweiligen Einzelfall zeigen. o2-Kunden berichteten beispielsweise einerseits von einer Drosselung auch über EDGE. Andere mobile Daten-Nutzer erklärten hingegen, auch bei ihnen wurde nicht gedrosselt. Bei wieder anderen Kunden erfolgte die Einschränkung erst mit größerer zeitlicher Verzögerung. Wer als Betroffener testen möchte, ob er via EDGE schneller surfen kann, kann sich mit fast jedem Handy manuell ins GSM-Netz einbuchen. Auch bei Laptop-Modemkarten und USB-Surfsticks kann man in der Regel über die PC-Software manuell ins GSM-Netz wechseln. Wie dies funktioniert, verrät die Bedienungsanleitung. Anzeige:
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