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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Ratgeber: Telefonieren über UMTS nicht immer sinnvoll21.04.2009
09:19 Tipps und Tricks zur Nutzung des UMTS-Netzes am HandyInhaltsverzeichnis:1. Telefonieren über UMTS nicht immer sinnvoll2. UMTS-Empfang kann besser als die GSM-Versorgung sein
Im Mai 2004 starteten mit T-Mobile
und Vodafone die ersten beiden deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber
den Verkauf von UMTS-Handys. o2
und E-Plus zogen im Juli und August des gleichen Jahres nach. Heute
ist die überwiegende Mehrheit der verkauften Mobiltelefone
UMTS-tauglich.
nächste Seite: UMTS-Empfang kann besser als die GSM-Versorgung sein
Für die Nutzung mobiler Datendienste stellt das UMTS-Netz
eine deutliche Verbesserung dar. Über GPRS bzw.
EDGE im GSM-Netz stehen in Deutschland bislang maximal
Download-Raten von bis zu 260 kBit/s zur Verfügung. HSDPA
über UMTS bietet bis zu 7,2 MBit/s im Downstream und mit
HSPA+ werden sich die Werte noch weiter
verbessern.
Über UMTS kann man natürlich auch ganz normale Telefongespräche führen - genauso, wie Sie es aus dem GSM-Netz gewohnt sind. Die Handys sind im Auslieferungszustand oft so eingestellt, dass beide Betriebsarten gleichermaßen genutzt werden: Immer dann, wenn das UMTS-Netz verfügbar ist, bucht sich das Handy dort ein. Ansonsten wird auf das GSM-Netz zurückgegriffen. Höherer Akku-Verbrauch und Netzübergangs-ProblemeIn den meisten Fällen können die Kunden mit dieser Standard-Einstellung leben, doch es gibt Ausnahmen, wie die Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion auch fünf Jahre nach dem UMTS-Vermarktungsstart noch zeigen. So zeigt sich auch heute noch ein deutlich höherer Akku-Verbrauch, wenn im UMTS-Netz telefoniert wird. Nach wie vor klappen auch die Netzübergänge zwischen UMTS und GSM im laufenden Gespräch nicht immer. Dieses Problem besteht in allen Netzen und zeigt sich immer dann, wenn man sich während eines Telefonats aus dem UMTS-Funkbereich herausbegibt und im Anschluss nur noch GSM zur Verfügung steht. In den meisten Fällen können Sie Ihr Gespräch ohne Unterbrechung fortsetzen, wenn das Handy von UMTS zu GSM umschaltet, und in der Regel merken Sie die Umschaltung nicht einmal. Es kommt jedoch auch vor, dass die Verbindung unvermittelt unterbrochen wird, so dass Sie erst nach einer erneuten Anwahl des Gesprächspartners weiter telefonieren können. Technische Probleme im UMTS-NetzProbleme ganz anderer Art beobachteten wir in den letzten Jahren bei Messen und Großveranstaltungen. Hier erlebten wir bei Tests zum Teil Netzüberlastungen im UMTS-Netz, so dass keine eingehenden und ausgehenden Gespräche möglich waren, während am gleichen Ort über GSM problemlos telefoniert werden konnte. Umgekehrt gab es allerdings beispielsweise in einer Silvesternacht auch schon den Effekt, dass das GSM-Netz wie in jedem Jahr hoffnungslos überlastet war, während man über UMTS problemlos telefonieren konnte. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass der gewünschte Gesprächspartner ebenfalls ein nicht überlastetes Netz zur Verfügung hat. In welchen Fällen sich die UMTS-Nutzung für Handy-Gespräche anbietet, erfahren Sie auf Seite 2.
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